Darlehensvergleich

Darlehensvergleich

Der Darlehensvergleich für Bauherren oder angehende Eigentümer sollte nicht allein aufgrund von Zinsen und Konditionen der Finanzierung erfolgen, da es viele verschiedene Darlehensformen gibt. Je nach persönlicher Finanzlage, monatlicher finanzieller Belastbarkeit oder vorhandenen Summen aus Bausparverträgen oder Lebensversicherungen lohnt sich der Vergleich unterschiedlicher Finanzierungsformen und Darlehensmodelle.

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Darlehensnehmer werden oft mit verschiedenen Namensvarianten und Kombinierungsmodellen von Darlehen konfrontiert. Die vielfältigen Darlehensvarianten lassen sich aber auf einige grundlegende Formen herunterbrechen, die für die Baufinanzierung – und damit auch den Baudarlehen-Vergleich – üblich sind.



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Die verschiedenen Arten der Baudarlehen im Vergleich

Bei der Baufinanzierung spielen vor allem die folgenden drei Darlehensarten eine wichtige Rolle:

  • Annuitätendarlehen: Hierbei handelt es sich um die bekannteste und am häufigsten genutzte Darlehensart. Im Vergleich zeichnen sich Annuitätendarlehen durch eine gleichbleibende monatliche Rate aus, die sich während der Kreditlaufzeit nicht ändert. Der Zinssatz orientiert sich dabei immer an der Restschuld. Besonders attraktiv macht diese Darlehensform, dass Kreditnehmer durch die gleichbleibende Rate ihre Ausgaben gut kalkulieren können. Bei der Baufinanzierung kann es beispielsweise sinnvoll sein, eine Ratenhöhe zu wählen, die der vorherigen Mietzahlung entspricht. Die Tilgungsrate setzt sich aus dem Zins und der Tilgung zusammen. Die Zinslast sinkt im Verlauf der Zahlung, sodass die Tilgung der Restschuld beschleunigt wird.
  • Tilgungsdarlehen: Bei diesem Darlehen ist über den Tilgungszeitraum unabhängig vom Zinssatz eine gleichbleibende Tilgungsrate festgelegt. Die Zinsen werden - im Gegensatz zum Annuitätendarlehen - anteilig fällig, sodass der Darlehensnehmer den Tilgungsanteil plus die Zinsen bezahlen muss. Der jährlich fällige Beitrag reduziert sich dadurch kontinuierlich. Außerhalb der Baufinanzierung kommt diese Darlehensform durchaus häufig vor, bei Immobilien wird das Annuitätendarlehen allerdings oftmals vorgezogen.
  • Fälligkeitsdarlehen: Während der Laufzeit eines Fälligkeitsdarlehens müssen nur die Zinsen bezahlt werden. Der Kreditbetrag selbst wird erst am Ende der festgelegten Laufzeit und dann auf einen Schlag fällig. Im Vergleich überzeugt dieses Hypothekendarlehen durch die verhältnismäßig niedrige monatliche Belastung, sodass das Geld, das nicht zur Kredittilgung genutzt wird, gewinnbringend angelegt werden kann, um damit später den Kreditbetrag begleichen zu können. Häufig kommt das Fälligkeitsdarlehen bei bestehenden Verträgen wie Lebensversicherungen oder Bausparverträgen zum Einsatz. Bei der Auflösung der bestehenden Verträge wird dann die gesamte Restschuld, die sich aus Kreditbetrag und jährlich hinzuaddierter Verzinsungen zusammensetzt, mit einem Mal beglichen.
  • Bauspardarlehen: Eine ebenfalls wichtige Art des Darlehens für die Baufinanzierung ist das Bauspardarlehen. Hierbei handelt es sich um eine Art des Annuitätendarlehens, das allerdings nur für wohnwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden darf. Während einer Ansparphase wird ein Bausparguthaben von bis zu 50 Prozent der erforderlichen Summe angespart, der Rest wird als Darlehen ausgezahlt. Ein Bauspardarlehen-Vergleich gibt hierbei Auskunft, welche Bausparkasse die besten Darlehenszinsen für Ihr Vorhaben bietet.

Wie wird im Darlehensvergleich hinsichtlich der Zinsform unterschieden?

Neben den unterschiedlichen Rückzahlungsmodellen eines Darlehens wird auch in der Zinsform unterschieden. Grundsätzlich werden hier eine langfristige Zinsbindung mit einem vereinbarten Sollzins über die Darlehenslaufzeit und eine variable Zinsvereinbarung unterschieden. Doch welche Form der Darlehenszinsen bietet sich im Vergleich wann an? Generell lässt sich sagen, dass eine kurze Zinsbindung dann sinnvoll ist, wenn die Bauzinsen beim Abschluss des Darlehens hoch sind, aber ein sinkendes Zinsniveau zu erwarten ist. So kann der Darlehensnehmer nach wenigen Jahren schon von den gesunkenen Zinsen profitieren. Besteht bei der Darlehensaufnahme ein niedriges Zinsniveau, das in Zukunft wieder steigen könnte, sollte eine möglichst langfristige Zinsfestschreibung gewählt werden. Tipp: Unabhängig davon können Kreditnehmer ihre Zinsbelastung durch einen Immobiliendarlehen-Vergleich immer um ein gutes Stück senken!


Die Angaben sind kein Finanzierungsangebot im Sinne der Verbraucherkreditrichtlinie, sondern dienen beispielhaft zur ersten Orientierung. Die Berechnung erfolgt auf Basis folgender Annahmen: Angestellter, anfängliche Tilgung 2%, 10 Jahre Sollzinsbindung, 1,15 % gebundener Sollzins, 1,16 % effektiver Jahreszins (basierend auf 200.000 Euro Nettodarlehensbetrag), keine Sondertilgung, kein Tilgungswechsel, Kaufobjekt selbstgenutzt, Effektivzins beinhaltet ggf. Die Monatsrate wird auf einen vollen Eurobetrag aufgerundet. Vertriebskosten, Beleihungsauslauf bezieht sich auf Kaufpreis. In Einzelfällen können die Annahmen abweichen, nähere Informationen sowie ein individuelles Kreditangebot erhalten Sie direkt bei Finanzierungsanbietern. Weitere Konditionsabweichungen können sich durch die Objekteinschätzung und Bonität des Kreditnehmers ergeben. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständig- und Richtigkeit. 

Was kann ich mir leisten?

Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Zinsformen?

Die kurze Zinsbindungsfrist hat den Vorteil, dass durch den einen geringen Sollzins die monatliche Rate reduziert wird und damit die finanzielle Belastung sinken kann. Sinnvoll ist sie aber nur, wenn eine Tendenz zu sinkenden Zinsen geht oder die Baufinanzierung innerhalb der gewählten Frist durch hohe Tilgungen oder Sondertilgungen zurückgezahlt werden kann. Allerdings hat diese Zinsvereinbarung den Nachteil, dass nach dem Ablauf der Frist eine meist nicht unerhebliche Restschuld verbleibt. Diese muss dann wiederum nach den aktuellen Zinssätzen finanziert werden .

Bei der Baufinanzierung ist oftmals die lange Zinsbindungsdauer die bessere Alternative. Insbesondere bei einem niedrigen Zinsniveau, wie es momentan besteht, ist diese Variante lohnenswert, da sich so über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren ein niedriger Zinssatz gesichert werden kann. Hat der Darlehensnehmer nur einen eher geringen finanziellen Spielraum und möchte daher eine niedrige Tilgung wählen, sollte er sich in jedem Fall für diese Zinsform entscheiden.

Feste Sollzinsen sind also besonders bei Niedrigzinsphasen für Baugeld beliebt, da sich Darlehensnehmer so günstige Zinsen für einen langen Zeitraum sichern können. Dabei sind die Zinsbindungsfristen und monatlichen Raten individuelle Verhandlungssache. Läuft die Zinsbindung erst in einigen Jahren ab und möchte sich ein Darlehensnehmer die aktuell günstigen Zinsen für die Tilgung der Restschuld sichern, gibt es die Möglichkeit, das aktuell günstige Zinsniveau durch ein Forward-Darlehen für die Abschlussfinanzierung zu sichern – meist bis zu 60 Monate im Voraus.

Ein flexibles Darlehen bietet dagegen eine Anpassung der Zinsen in gewissen Zeitabständen. Diese werden dann referenziell zu einem offiziellen Leitzinssatz angepasst. Diese flexible Variante kann oftmals auch zu jedem Zeitpunkt in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden. Zu beachten ist, dass nicht jede Bank diese Darlehensform anbietet.

Wie finde ich die für mich richtige Variante?

Die unterschiedlichen Finanzierungsformen und Tilgungsmodelle sind individuell zu betrachten und im besten Fall mit einem Bankberater oder unabhängigen Finanzberater durchzusprechen. Je nach persönlichem Einkommen, Lebensumständen, verfügbarem Eigenkapital oder bestehenden Verträgen ist ein anderes Finanzierungsvorgehen sinnvoll. Dazu lassen sich meist unterschiedliche Darlehensbausteine kombinieren. Im Darlehensvergleich ist das Annuitätendarlehen die häufigste Form, da es mit einem festgeschriebenen Zins- und Tilgungsplan planbar ist. Dagegen sind endfällige Darlehen und Tilgungsaussetzungen im Einzelfall besonders zu prüfen, da sie langfristig meist teurer sind. Auch flexible Darlehen sind eine sinnvolle Form der Kreditaufnahme, da sie auch mit einem Annuitätendarlehen kombiniert werden können. Mit einem Baufinanzierungsrechner können Sie Ihre Kosten überschlagen und mit wenigen Daten unterschiedliche Darlehensformen durchrechnen. Ein Vergleich der Darlehensformen ist in der Baufinanzierung ebenso wichtig wie unterschiedliche Angebote von Kreditinstituten mit angebotenen Zinsen und Vertragskonditionen einzuholen.

Darlehenskonditionen-Vergleich: So wird er durchgeführt

Einen Zinsvergleich für Darlehen durchzuführen, ist in jedem Fall sinnvoll. Denn die Nutzung der Software für den Baudarlehen-Zinsvergleich ist komplett kostenfrei. Trotzdem kann sie für hohe Einsparungen bei der Aufnahme von Krediten sorgen. Schließlich werden aktuelle Darlehenszinsen in den Vergleich eingespeist, so dass der Kreditnehmer einen Überblick über die günstigsten Anbieter erhält. Und so funktioniert der Darlehensvergleich bei der Baufinanzierung:

  1. Kreditnehmer tragen die gewünschten Rahmenbedingungen für die Immobilienfinanzierung in den Darlehen-Vergleich ein. Dazu gehören Kreditlaufzeit, Kreditsumme und Sollzinsbindung.
  2. Anschließend wird der eigentliche Wohnungsbaudarlehen-Vergleich gestartet.
  3. Automatisiert sucht die Software jetzt nach den Banken, die die derzeit besten Konditionen anbieten. Übersichtlich werden die Darlehenszinsen des Vergleichs der Banken jetzt aufgelistet.
  4. Die Bank, die das günstigste Baudarlehen im Vergleich anbietet, sollte entsprechend für die Kreditaufnahme in Betracht gezogen werden.

Mit dem Darlehens-Zinsen-Vergleich können Kreditnehmer auch gleich die Auswirkungen unterschiedlicher Kreditlaufzeiten und Sollzinsbindungen auf den Kredit an sich ermitteln.

In 5 Rechner-Schritten zur soliden Finanzplanung

  1. Haushaltsrechner - Regelmäßiges, planbares Einkommen und fixe Ausgaben - Diese Rechnung bildet die Basis für eine solide Finanzplanung.
  2. Eigenkapitalrechner - Berechen Sie Ihr verfügbares Kapital. Welchen Anteil wollen Sie der Finanzierung beisteuern, was bleibt als Reserve?
  3. Belastbarkeitsrechner - Kreditrahmen und Tilgungsrate, was passt noch zu Ihren Einkünften? Ermitteln Sie die maximale Tilgungsrate!
  4. Tilgungsrechner - Wie verhält sich Zinsanteil und Restschuld im monatlichen Verlauf? Jetzt den monatlichen Restschuldbetrag berechnen!
  5. Baufinanzierung - Sie haben alle Berechnungen gemacht? Vergleichen Sie nun die Konditionen und kontaktieren Sie unverbindlich Anbieter!

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