Standardheizkessel

Nicht mehr Zeitgemäß

Standardheizkessel werden mit Gas oder Öl betrieben und dürfen seit dem 1. Januar 1998 bis zu einer Leistung von 400 kW nicht mehr zum ständigen Verbleib eingebaut werden.

Standardheizkessel

Der Standardheizkessel ist keine zeitgenössische Heizanlage mehr.

Sie spielen in der Praxis für die Neuinstallation keine Rolle mehr, da ihr Wirkungsgrad zu gering und ihre Technik veraltet ist. Auch werden sie den Anforderungen der Energiesparverordnung 2004 (EnEV) nicht mehr gerecht.

Der Standardheizkessel arbeitet mit einer Betriebstemperatur von 90°C. Die Temperatur darf nicht unter 70°C sinken, da es dann zur Kondensation von Abgasen kommt, was zur Beschädigung der Abgasanlage führt. Die Abgastemperaturen müssen bei diesem Heizsystem 130 - 200°C betragen.

Zusätzlich benötigt diese Heizanlage einen weiteren Wärmetauscher, der das eigentliche Heiz- und Warmwasser bereitet, da 70 - 90°C zu heiß sind, um es durch Heizkörper und aus Wasserhähnen laufen zu lassen.

Vorteile Nachteile
  • unaufwändig im Betrieb
  • schadstoffreich
  • alte Abzüge sind zu verwenden
  • geringer Wirkungsgrad
 
  • hohe Betriebstemperatur
 
  • veraltete Technik
 
  • hoher Platzbedarf
 
  • hohe Betriebskosten
 
  • wartungsintensiv
 
  • nicht verträglich mit der EnEV
 
  • dauerhafter Einbau nicht mehr erlaubt

Weitere Heizanlagen: