Baulexikon

Sanierung

Baumängel beseitigen und aktiv Energiekosten einsparen

Eine Sanierung am Haus kann das gesamte Bauwerk umfassen oder nur einzelne Teile. Es geht dabei hauptsächlich um die bautechnische Modernisierung und Wiederherstellung von Bauabschnitten.

Diese geschieht, um bauliche Mängel zu beseitigen oder diesen vorzubeugen. Sanierungsarbeiten gehen über die reine Instandhaltung hinaus. Statt mit oberflächlichen Arbeiten befasst sich eine Sanierung mit der Wiederherstellung des dauerhaft nutzbaren Zustandes eines Gebäudes. Dabei kann es auch zum Abriss ganzer Bauwerksabschnitte kommen, wenn diese nicht mehr für die Nutzung geeignet sind. Nicht nur alte oder verfallene Bauwerke werden saniert. Auch nach einem Besitzerwechsel kann eine Sanierung anstehen, wenn der neue Eigentümer eine veränderte Nutzung anstrebt und der momentane Zustand des Bauwerkes diese Nutzung nicht ermöglicht.

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Verschiedene Arten der Sanierung

Werden Gebäude, die vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden, saniert, spricht man von einer Altbausanierung. Bei einer solchen wird darauf geachtet, dass die ursprüngliche Bauweise erhalten bleibt und dass die Sanierung den Charme des Altbaus wiederherstellt. Besonders auf Fassadenarbeiten und Stuckverarbeitung wird viel Wert gelegt. Neubausanierungen zielen meist auf energetische Verbesserungen ab, wenn die Bauwerke im Laufe der Zeit bauliche Mängel erlitten haben und das Wohnen für die Mieter nicht mehr zumutbar ist. Auch hier gehören Fassadensanierungen, Dachsanierungen, Kellersanierungen und Fenstersanierungen zu den für gewöhnlich durchgeführten Sanierungsarbeiten. Eine weitere Sanierungsform ist die Kernsanierung, bei welcher die komplette Bausubstanz wiederhergestellt bzw. erneuert wird.

Energetische Sanierung

Bei der energetischen Sanierung liegt das Hauptaugenmerk auf der Senkung des Energieverbrauchs eines Hauses. Dieser umfasst sowohl die Wasser- als auch die Heizkosten. Ziel ist es, den Energieverbrauch und den möglichen Energieverlust dauerhaft zu senken, um finanzielle Einsparungen zu erwirken und die Umwelt zu schonen. Zur energetischen Sanierung gehören alle Dämmarbeiten, die Erneuerung von Heizungsanlagen, die Fenstersanierung und die Integration von erneuerbaren Energien. Der Einbau von Solarthermieanlagen und Lüftungsanlagen zur Wärmerückgewinnung gehört dabei zu den gängigsten Maßnahmen. Durch energetische Sanierung können die Heizkosten erheblich gesenkt werden, was bei steigenden Energiepreisen eine dauerhaft sinnvolle Lösung ist. Hausbesitzer können für die energetische Sanierung staatliche Zuschüsse beantragen und günstige Darlehen erhalten. Damit fördert der Staat das nachhaltige Bauen und Sanieren.

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