Baulexikon

Regenerative Energien

Unendliche Energie aus der Erde

Regenerative Energien werden aus Energieträgern gewonnen, die sich erneuern lassen und sind daher fast unbegrenzt vorhanden.

Der Begriff regenerative Energien ist seit einigen Jahren in aller Munde. Klimawandel und Energiekrise haben dazu geführt, dass ein Ausblick auf neue Wege der Energiegewinnung erforderlich ist. Mit dem Umschwung auf regenerative Energien kann die Energieversorgung auch in der Zukunft gesichert werden, und zwar ohne die Umwelt unnötig zu belasten. Zu den regenerativen oder auch erneuerbaren Energien zählen alle Energieträger, die aus menschlicher Sicht unbegrenzt vorhanden sind und sich stets regenerieren, also erneuern lassen. Damit unterscheidet sich diese Energieressource stark von den fossilen Energieträgern, die nur in begrenztem Umfang vorhanden sind und sich auch nicht erneuern. Neben der unbegrenzten Verfügbarkeit spricht die höhere Energieeffizienz für diese natürliche Ressource, die sich in den verschiedensten Bereichen finden und auf unterschiedliche Art und Weise nutzen lässt. Zu den wichtigsten regenerativen Energien, die schon heute genutzt werden, zählen Sonnen- und Windenergie, Wasserkraft, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe.

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Erneuerbare Energiequellen

Man unterscheidet die erneuerbaren Energiequellen im Hinblick auf ihre Verfügbarkeit. Solar- und Windenergie sowie geothermische Energien sind unbegrenzt vorhanden und können ohne zusätzlichen Energieeinsatz abgeschöpft und zur Produktion von Strom und Heizwärme verwendet werden. Nachwachsende Rohstoffe wie die Energiepflanzen müssen dagegen stets neu angebaut werden. Das kostet Primärenergie, die wiederum die gesamte Ökobilanz verschlechtert. Deshalb wird der Einsatz der nachwachsenden Rohstoffe zum Beispiel in Biogasanlagen teilweise auch kritisch bewertet.

Regenerative Energien in der Energiewende

Seit den Zeiten der Industrialisierung ist der Energiebedarf der Menschheit extrem gestiegen. In der Vergangenheit wurden vorwiegend fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle eingesetzt. Bei der Verbrennung werden zahlreiche Emissionen frei, die wiederum den Treibhauseffekt mitverursacht haben. Dadurch wurde eine Entwicklung in Gang gesetzt, die heute als Klimawandel bezeichnet wird. Mit der Energiewende soll zum einen die Schädigung unserer Atmosphäre begrenzt oder sogar rückgängig gemacht werden, zum anderen wird damit auf die Endlichkeit der fossilen Energieträger reagiert. Unter dem politischen Schlagwort Energiewende werden zahlreiche Maßnahmen zusammengefasst, mit denen zum einen der Energieverbrauch begrenzt werden und zum anderen die Umwelt geschont werden soll. Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung 30 Prozent des Energiebedarfs über regenerative Energien decken. Ob dies umsetzbar ist, ist schwer einzuschätzen, wird aber von vielen Seiten bezweifelt.

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