Niedertemperaturkessel

Heizen auf dem neuesten Stand der Technik

Niedertemperaturkessel (NT-Kessel), auch Heizwertkessel genannt, arbeiten mit einer kontinuierlichen Betriebstemperatur von 35 - 40°C, ohne dass es zu Schäden durch Kondensation von Abgasen kommt.

Temperaturanzeige

Niedrige Temperaturen bedeuten immer einen besseren Brandschutz!

Der Wirkungsgrad ist gegenüber dem Standardkessel deutlich höher. Dabei werden Gas oder Öl sehr schadstoffarm verbrannt. Je nach Gerät lässt sich die Temperatur gleitend ohne untere Begrenzung absenken. Nachts kann der Kessel abgeschaltet werden, was die Bereitschaftsverluste und damit die Betriebskosten deutlich reduziert.

Niedertemperaturkessel entsprechen dem heutigen Stand der Technik. Sie haben geringe Abmaße und benötigen entsprechend wenig Platz im Haus. Mehrstufige oder stufenlos verstellbare Kessel können in der Regel auch alte Systeme mit 90°C Vorlauftemperatur betreiben. Sie sind deshalb als Ersatz für ältere Standardheizkessel geeignet und empfehlenswert.

Wegen der geringen Abgastemperaturen dieser Heizungsart müssen die Schornsteine für Kondenswasserausfall geeignet sein! Das bedeutet für Heizungssanierer, dass sie auch den Schornstein sanieren müssen. Dieser wird dann mit einer säurebeständigen und luftdichten Edelstahlröhre ausgekleidet.

Vorteile Nachteile
  • hoher Nutzungsgrad bis 100%
  • Sanierung des Abgasschachtes bei Modernisierung
  • schadstoffarm
  • anfallende Betriebskosten
  • geringer Platzbedarf (wandhängend möglich)
  • wartungsintensiv
  • geringe Betriebstemperatur
 
  • stufenlose Betriebstemperatur
 
  • sehr leise
 
  • Kopplung mit anderen Energiequellen (z.B. Solarenergie) problemlos möglich
 
  • Förderung durch die KfW
 

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