Baulexikon

Fertighausfirmen

Fertighausfirmen bauen schnell und unkompliziert. Vergleichen lohnt sich!

Fertighausfirmen bieten Häuser im Schnellbauverfahren an. Ihr Ziel ist es, lange Planungs- und Bauzeiten zu vermeiden, weswegen sie mit vorgefertigten Bauteilen arbeiten, welche auf der Baustelle montiert werden.

Gute Fertighausfirmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Kunden von Anfang an in die Hausplanung einbeziehen. Persönliche Gespräche, zumindest am Telefon, sind unerlässlich, um einen reibungslosen Ablauf und den Kauf eines auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Hauses zu garantieren. Die Wünsche und Vorstellungen des Kunden sollten für die Unternehmen stets im Vordergrund stehen und die Unterstützung durch einen persönlichen Berater ist ebenfalls zuträglich. Gute Referenzen und Musterhäuser sprechen ebenso für kompetente Fertighausfirmen wie eine ansprechende Internetpräsenz, eine gute Erreichbarkeit der Mitarbeiter und ein breites Angebotsportfolio.

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Ein weitreichendes Angebot gehört zum Standard

Fertighausfirmen sind daran interessiert, ihren Kunden alle Wünsche zu erfüllen. Ausgefallene Designs und architektonische Besonderheiten am Haus sind bei Firmen mit einem guten Ruf deswegen normalerweise problemlos realisierbar – gegebenenfalls allerdings mit Mehrkosten verbunden. Die meisten Firmen bieten viele verschiedene Häuser an und haben sich nicht nur auf einen einzigen Häusertyp spezialisiert, denn die Vorstellungen der Kunden werden zunehmend ausgefallener. Bei der Wahl einer Fertighausfirma sollten Kunden auf ein großes Angebotssortiment und einen umfassenden Service achten. Unterschiedliche Bauweisen, Materialien, Fensterarten und Angebote zu nachhaltiger Energieversorgung sollten bei jedem Fertighausanbieter zum Standardsortiment gehören, sodass Kunden ihren ganz eigenen Traum vom Haus wahr werden lassen können. Fertighäuser sind aufgrund dieser Angebotsbreite nicht generell günstiger als individuell geplante und gebaute Häuser. Dennoch bieten viele Unternehmen eine Festpreisgarantie und einen fixen Einzugstermin, was für ihre Auftraggeber sehr attraktiv ist. Interessenten sollten sich vor der Wahl eines Anbieters darüber informieren, ob die vereinbarten Termine bei vorherigen Aufträgen eingehalten wurden. Dies gibt Auskunft über die Zuverlässigkeit der Firma.

Zusatzqualifikationen sprechen für ein kompetentes Unternehmen

Bei der Wahl der Fertighausfirma können Kunden auch darauf achten, dass diese nachwachsende Rohstoffe beim Bau ihrer Häuser verwendet. Je achtsamer ein Unternehmen mit der Natur umgeht, desto bewusster behandelt es auch seine Aufträge und Kunden. Gute Fertighausfirmen können ihre Interessenten auch zu Finanzierungsoptionen beraten und ihnen unterstützend zur Seite stehen. Gute Bewertungen in Unternehmensvergleichen und Gütesiegel von Fertigbauverbänden stehen für eine zuverlässige und nachhaltige Arbeit.

Was sind die Vorteile der Häuser von Fertighausfirmen?

Zunächst bietet ein Fertighaus den entscheidenden Vorteil, dass Interessenten zwischen zahlreichen Hausvarianten auswählen können. Durch bereits gebaute Fertighäuser erhalten sie Anregungen und Entscheidungshilfen für ihr zukünftiges Zuhause und haben die Qual der Wahl: Von Fertighaus-Bungalows, über traditionelle Fachwerkhäuser, bis hin zu exklusiven Fertighaus-Villen. Fertighausfirmen punkten heutzutage mit einer vielfältigen Auswahl an käuflich zu erwerbenden Fertighäusern. Bezüglich der Inneneinrichtung sind der Kreativität des Bauherren auch bei einem Fertighaus keine Grenzen gesetzt: Er allein entscheidet, wie sich die räumliche Aufteilung und das Interieur zusammensetzt. Ein detaillierter Bauplan, welcher von Fertighausfirma und Bauherr ausführlich besprochen wird, umfasst alle Leistungen, die der Anbieter des Fertighauses zu erbringen hat. Eine Checkliste gibt Auskunft darüber, welche Leistungen bereits erbracht wurden und welche unter Umständen noch fehlen beziehungsweise nicht vollständig sind. Auch bei der Wahl der Baustoffe für beispielsweise Dach, Fliesen und Bodenplatte werden Geschmack und Geldbeutel des Bauherren berücksichtigt. Nach einer umfassenden Beratung durch die Fertighausfirma kann sich der Bauherr sein Traum-Fertighaus nach individuellen Wünschen zusammenstellen. In vielen Fällen begleiten und betreuen Fertighausfirmen ihre Kunden darüber hinaus bei Behördengängen sowie Finanzierungsfragen und stellen damit sicher, dass ihre Kunden bis zur Schlüsselübergabe jeden erforderlichen Schritt erfolgreich meistern. Bei Kauf eines Fertighauses entstehen Kosten für den Bauherren, die in jedem Fall überschaubar bleiben: Ein Festpreis, welcher meist ein Jahr Gültigkeit besitzt sorgt dafür, dass Bauherren nicht in die Schuldenfalle tappen und ihre Immobilien-Finanzierung so genau wie möglich planen können. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die weitaus kürzere Bauzeit eines Fertighauses. Diese steht in keinem Verhältnis zu traditionell gefertigten Massivhäusern, bei dessen Bau insbesondere die Witterungsbedingungen eine große Rolle dafür spielen, ob sich das Bauvorhaben verzögert, oder nicht. Fertighäuser hingegen werden in dafür vorgesehenen Werkshallen gefertigt und nach Fertigstellung auf das Grundstück montiert. Ebenfalls eine große Rolle bei Fertighäusern spielt der ökologische Faktor: Fertighausfirmen verwenden für den Hausbau meist Holz, was für die Herstellung, den Transport sowie die Verarbeitung den niedrigsten Energieverbrauch aufweist. In Verbindung mit Dämm-Material isoliert Holz außerdem sorgfältiger als beispielsweise Beton, weswegen Fertighäuser im Heizkostenverbrauch weitaus günstiger sind, als solche, die nach der traditionellen Bauweise erbaut wurden. Um in Sachen Qualität auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich für Interessenten darauf zu achten, dass Fertighausfirmen entweder ein sogenanntes RAL-Gütesiegel vorweisen können, oder eines der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau. Ein letzter, nicht unerheblicher Vorteil eines Fertighauses, ist die Möglichkeit zur Reklamation: Ein eigener Kundendienst der Fertighausfirmen steht bei Beanstandungen rund um die Uhr zur Verfügung und kümmert sich zeitnah um deren Behebung. 

Was ist mit einem Niedrigenergiehaus bei Fertighausfirmen gemeint?

Viele Fertighausfirmen bieten Niedrigenergiehäuser an. Interessierte sollten darauf achten, dass der Begriff nicht rechtlich fixiert ist. Trotzdem gibt es gewisse Standards, an denen man sich orientieren kann. Ein sogenanntes Niedrigenergiehaus muss immer bestimmte Kriterien und Energiestandards erfüllen. Heutzutage ersetzt der Passivhausstandard den Energiestandard, welcher im Jahre 2002 veröffentlicht wurde. Es gelten derzeit die Anforderungen der Energieeinsparverordnung von 2009, welche den Transmissionswärmeverlust sowie den Primärenergiebedarf begrenzt. Nicht überall in der Bundesrepublik ist der Begriff des Niedrigenergiehauses aber gleichermaßen definiert: So gelten in Norddeutschland strengere Anforderungen als beispielsweise in westlichen Städten wie Köln, Düsseldorf, Essen und Aachen. In Schleswig-Holstein muss der maximal zulässige Primärenergiebedarf um 20 Prozent sowie der Transmissionswärmeverlust um mindestens 30 Prozent unterschritten werden. Darüber hinaus müssen alle Gebäude mit einer Entlüftungsanlage ausgestattet sein, die sowohl die Belüftung, als auch die Entlüftung ermöglicht. Die Energieeinsparverordnung ist in Deutschland Teil des Wirtschaftsverwaltungsrechtes und gilt nicht nur für herkömmliche Wohngebäude, sondern auch für Büro- und Betriebsgebäude. Die Energieeinsparverordnung berücksichtigt entstehende Verluste, die der Speicherung, Erzeugung, Verteilung sowie Übergabe der Wärme verschuldet sind. Hiermit wird vor allem die Endenergie relevant, die an einer Gebäudegrenze übergeben wird. Zusätzlich hierzu muss ein Grenzwert bezüglich des Transmissionswärmeverlustes eingehalten werden, der jeweils vom Gebäudetyp abhängig ist. In Deutschland gilt die Energieeinsparverordnung einerseits für Gebäude mit normalen Innentemperaturen, also solche Gebäude, die eine konstante Innentemperatur von 19 Grad Celsius aufweisen und mehr als vier Monate jährlich beheizt werden. Unter diesem Begriff fallen vor allem Wohngebäude. Andererseits bezieht sich die Energieeinsparverordnung auf Gebäude mit niedrigeren Innentemperaturen, also solche Gebäude, deren Innentemperatur zwischen 12 Grad Celsius und 19 Grad Celsius liegt und die jedes Jahr mehr als vier Monate beheizt werden. Die Energieeinsparverordnung gilt währenddessen nicht für denkmalgeschützte Gebäude, Betriebsgebäude, die der Tierhaltung dienlich sind, unterirdische Bauwerke, Betriebsgebäude, deren Türen längere Zeit offen gehalten werden müssen, Gewächshäuser sowie Traglufthallen und Zelte, die oft auf- und abgebaut werden müssen. Viele Fertighausfirmen haben heutzutage den Anspruch, Fertighäuser zu entwickeln, die den Normen der Energieeinsparverordnung Deutschlands entsprechen.

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