Baulexikon

Fahrstuhl

Besonders geeignet für generations- und behindertenfreundliches Bauen

Ein Fahrstuhl, auch Lift oder Aufzug genannt, ist eine Beförderungsanlage, mit der Personen oder Lasten über mehrere Ebenen hinweg vertikal oder schräg transportiert werden können.

Dies erfolgt mithilfe einer beweglichen Kabine, dem Fahrkorb, oder einer Plattform. Der Fahrstuhl gilt dann als solcher, wenn er über eine Aufzugskabine verfügt, die teilweise geführt wird, eine Mindestförderhöhe von 180 Zentimetern überbrückt und feste Zugangsstellen für Ein- und Ausstieg aufweist. Ein Aufzug bietet sich bei der Hausbau-Planung besonders dann an, wenn das Haus über mehrere Etagen verfügt und/oder generations- und behindertenfreundlich ausgestattet werden soll.

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Kaufpreis bis

100000

Personenbeförderung

Personenaufzüge dienen der Beförderung von Personen und sind die am weitesten verbreiteten Fahrstühle. Vertikal geführte Senkrechtaufzüge mit einer einzelnen Fahrkabine sind in Wohnhäusern die Standardausführung eines Fahrstuhls. Darüber hinaus gibt es für größere Aufkommen an zu befördernden Gästen unterschiedliche Aufzugslösungen, beispielsweise mit Doppelstockkabinen oder mit Durchladertüren. Letztere machen ein Ein- und Aussteigen aus zwei oder mehreren Richtungen möglich. Die Aufzugskabinen sind oftmals mit Haltevorrichtungen, zum Beispiel horizontalen Haltestangen, und Spiegeln ausgestattet. Sicherheit an und in Fahrstühlen wird durch die europäische Aufzugsrichtlinie 95/16/EG geregelt, die wiederum durch die deutsche Aufzugsverordnung (12. Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz) umgesetzt wird.

Funktionsweise eines Fahrstuhls

Die meisten Fahrstühle werden durch ein Seil- oder Hydrauliksystem angetrieben. Ein Seilaufzug funktioniert dank eines Motors mit Treibscheibe und einem Gegengewicht. Die Treibscheibe, über die die Seile von Fahrkabine und Gegengewicht gelegt sind, wird von dem Motor betrieben. Dabei wirkt ein gegenseitiges Nutzprinzip: Fährt die Kabine nach oben, so senkt sich das Gegengewicht mithilfe der Seilaufhängung ab. Beim Hydraulik-Fahrstuhl wird ein Hydraulikheber mitsamt Hydraulikaggregat eingesetzt. In dem Aggregat befindet sich auch der Motor, welcher Hydrauliköl über einen Schlauch in den Hydraulikheber pumpt. Dieser Vorgang bringt den Heber dazu, die Fahrgastkabine mithilfe eines Kolbens nach oben zu befördern. Anders als beim Seilaufzug nutzt der Hydraulikheber die gleiche Richtung wie die Kabine. Für die Gegenrichtung wird lediglich das Öl wieder aus dem Hydraulikheber gelassen. Neben diesen beiden Arten der Antriebe gibt es Aufzüge auch mit weiteren Antriebssystemen wie zum Beispiel den Zahnstangenaufzug oder einen pneumatischen Aufzug, auch Vakuumaufzug, der durch Druckluft betrieben wird.

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