Brennwertkessel

Ideal für Gas

Ein Brennwertkessel nutzt die in einem Brennstoff enthaltene Energie nahezu vollkommen aus, indem die Wärmeenergie des Abgases zur Vorwärmung des Rücklaufwassers verwendet wird.

Brennwertkessel

Brennwertkessel beinhalten wichtige Schutzeinrichtungen.

Der Brenntwertkessel ist die konsequente Weiterentwicklung des NT-Kessels mit einem 10 - 11% höheren Wirkungsgrad.

Die Abgase verlassen den Brennwertkessel mit so niedrigen Temperaturen, dass der thermische Auftrieb im Kamin durch ein Gebläse ersetzt werden muss. Der Schornstein muss mit gasdichten kondensatbeständigen Innenrohren ausgeführt sein. Hierfür eignen sich Edelstahl-, Glas- und Kunststoffrohre oder Schamotte als Baustoff.

Bei der starken Abkühlung des Abgases fällt gewollt sehr viel Kondensat an. Deshalb sind Brennwertkessel so konstruiert, dass sie durch das Kondensat nicht beschädigt werden können. Das Kondensat ist leicht sauer und kann bei Anlagen bis 25 kW, nach Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde, in die Kanalisation eingeleitet werden. Für Anlagen höherer Leistungen ist die Einleitung nur unter bestimmten Auflagen möglich. Empfehlenswert ist die Verwendung einer Neutralisationseinrichtung. Weitere Infos gibt die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall, (ATV-DVWK) mit ihrem Merkblatt M 251.

Als Brennstoff kommt vor allem Gas in Frage, da die Abgase schwefelärmer sind als die des Heizöls. Kann Ihr Haus mit Gas versorgt werden, so ist ein Brennwertkessel ein ideales Heizsystem.

Vorteile Nachteile
  • erhöhter Nutzungsgrad bis 111%
  • Sanierung des Abgasschachtes bei Modernisierung
  • schadstoffarm
  • anfallendes, saures Kondensat
  • geringer Platzbedarf (wandhängend möglich)
  • erhöhte Anschaffungskosten
  • stufenlose und geringe Betriebstemperatur
  • mehr Geräusche durch Gebläse
  • sehr sparsam
  • anfallende Betriebskosten
  • Kopplung mit anderen Energiequellen (z. B. Solarenergie) problemlos möglich
  • wartungsintensiv
  • Förderung durch die KfW
 

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