Kaufpreis

Der Kaufpreis einer Immobilie hängt nicht nur von einer Vielzahl von Faktoren ab, sondern kann von Verkäufern positiv beeinflusst werden. Zwar orientiert er sich meistens am Verkehrswert, doch dieser kann auf drei verschiedene Arten errechnet werden.

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Während man mit dem Vergleichswertverfahren, meistens angewandt bei Eigentumswohnungen, vor allem auf eine derzeit positive Marktentwicklung aufspringen kann, lässt sich bei vermieteten Objekten mittels des Ertragswertverfahrens mitunter ein weitaus höherer Kaufpreis erzielen. Grundsätzlich ist der Kaufpreis zwischen Käufer und Verkäufer jedoch frei verhandelbar. Er hängt natürlich neben dem baulichen Zustand und der Lage wesentlich von örtlichen Marktgegebenheiten und der Nachfrage ab. So kann es sich oftmals auszahlen, einige Monate verstreichen zu lassen oder auf bestimmte Faktoren zu setzen, die den Kaufpreis positiv beeinflussen können.

Bei ImmobilienScout24 erhalten Sie unter anderem eine kostenfreie Marktwerteinschätzung. Sie wird auf Basis der größten in Deutschland geführten Immobiliendatenbank vorgenommen und lässt sich beispielsweise monatlich aktualisieren.  

Was ist ein fairer Kaufpreis?

Auch wenn der Sachwert höher und der ideelle Wert immens sein mag, so lassen sich hieraus keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Marktwert ableiten. Immobilienkäufer richten ihr Augenmerk oftmals nur auf Bereiche, die verändert werden müssen – Veränderung kostet Geld, entsprechend bringen sie diesen Aufwand in Abzug zum von Ihnen geforderten Preis. Für eine realistische Einschätzung empfiehlt sich die Beauftragung eines versierten Fachmanns, der als Gutachter alle wesentlichen Aspekte der Immobilie bewerten kann. Wichtig sind hier Referenzen, denn verschiedene Häusertypen bedingen auch unterschiedliche Käufertypen und damit Herangehensweisen.

Versuchen Sie, den Aufwand für Veränderungen objektiv einzuschätzen und stellen Sie die Vorteile von Eigenheiten, wie einem Balkon oder einer modernen Wärmedämmung, entsprechend heraus.

Auf den Kaufpreis sind noch Nebenkosten, allen voran Grunderwerbssteuer, Notarkosten sowie Finanzierungsabschlusskosten zu rechnen. Auch kann ein niedrigerer Kaufpreis dadurch zustande kommen, weil entsprechend für Renovierungen oder Modernisierungen kalkuliert wurde. Kosten für die Beurkundung hat prinzipiell der Käufer zu tragen, die Höhe richtet sich nach dem Kaufpreis, zudem darf er den Notar auch auswählen.

Ablauf bei Einigung

Die Zahlung des Kaufpreises hat so zu erfolgen, dass niemand geschädigt werden kann. Kein Käufer soll seine vertraglichen Verpflichtungen (Zahlung des Kaufpreises) erfüllen müssen, ohne dass umgekehrt auch die Erbringung der ihm zustehenden Gegenleistung (Übertragung des Eigentums) gesichert ist. Deshalb erfolgt die Zahlung des Kaufpreises meist auf ein Notaranderkonto. Ein Notaranderkonto ist ein auf den Namen eines Notars eingerichtetes Bankkonto zur vorübergehenden treuhänderischen Verwahrung von Fremdgeldern. Auch eine Direktzahlung an den Verkäufer ist unter notarieller Aufsicht möglich. Bei noch nicht fertig gestellten Bauobjekten sollte ein Festpreis für die Fertigstellung vereinbart werden, der alle Kosten enthält, nämlich auch die Kosten bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Sonst besteht die Gefahr, dass vom Verkäufer Zusatzgebühren nachgereicht werden.