Immobilien in Dresden

In Dresden befinden sich zur Zeit 4561 Immobilienangebote. Die durchschnittliche Kaltmiete für Wohnungen in Dresden beträgt 6,90 Euro/m² (+6% zum Vorjahr). Immobilien zum Kauf hingegen besitzen einen durchschnittlichen Kaufpreis von 1950,00 Euro/m² (+8% zum Vorjahr). In Dresden befinden sich derzeit 2265 Mietobjekte (2236 Mietwohnungen und 29 Häuser zur Miete) und 2296 Kaufobjekte (1602 Eigentumswohnungen und 694 Häuser zum Kauf).
375,00 € Miete
55 m2 Wohnfläche
2 Zimmer
  • Garten
340,00 € Miete
52 m2 Wohnfläche
2 Zimmer
  • Garten
170,00 € Miete
18,32 m2 Wohnfläche
1 Zimmer
  • Einbauküche
330,00 € Miete
53 m2 Wohnfläche
2 Zimmer
  • Einbauküche
  • |
  • Garten

Tipps zur Suche in Dresden

Dresden, die kulturelle und wirtschaftliche Metropole an der Elbe, zählt heute über 525.000 Einwohner. Und die Stadt wächst weiter, die Zuwachsraten liegen auf Mehrjahressicht bei teilweise über zehn Prozent. Durch die TU und angegliederte Hochleistungsunternehmen ziehen auch viele zahlungskräftige Menschen in die Stadt. Was bedeutet das für die weitere Immobilienpreisentwicklung? Behält die Stadt ihren Charakter?

Welche Faktoren prägen den Immobilienmarkt in Dresden?

Immobilien in Dresden

SeanPavonePhoto - Dollar Photo Club

Die Stadt Dresden gilt als relativ wohlhabende ostdeutsche Stadt, die Arbeitslosenquote liegt mit etwa neun Prozent deutlich unter dem Landesdurchschnitt und auch das verfügbare Einkommen ist überdurchschnittlich hoch. Enorme Investitionen im Zuge der Wiedervereinigung flossen in Immobilien in Dresden sowie in die Stadt, deren aufwendig restaurierte Altstadt für einen konstant wachsenden Besucherstrom sorgt. Wohnungsknappheit ist kein Thema, die fortlaufende Entwicklung lange brachliegender Quartiere deckt den Bedarf zu weiten Teilen. Ein Blick auf die Statistiken legt nahe, dass trotz des starken Zuzugs und der höheren Kaufkraft dennoch entsprechend adäquater Wohnraum zu moderaten Preisen verfügbar ist. Gewiss sind die heutigen Kauf- und Mietpreise das Resultat langjähriger, teils hoher ein- oder gar zweistelliger Zuwachsraten. Allerdings zählen weiterhin weite Teile der südlichen und nördlichen Stadt als einfache bis mittlere Gegenden, während sich innerhalb der Kernstadt und an ihren östlichen Ausläufern besonders stark nachgefragte Viertel herausbilden konnten. Immobilien in Dresden entlang der Elbhänge, wie es sie in Loschwitz/Wachwitz oder Bühlau/Weißer Hirsch gibt, weisen die höchsten Durchschnittspreise auf. Durch den studentischen Zuzug erhalten außerdem Teile der Altstadt, der Inneren Neustadt sowie angrenzende Gebiete einen Aufschwung, der Mieten und Kaufpreise weiter steigen lässt. In den städtischen Peripheriegebieten hingegen dominieren Mehrfamilienhäuser sowie verschiedene Baustile einfacher bis mittlerer Einfamilienhäuser, die es im Stadtkern häufig als restauriertes Stadthaus oder Gründerzeitvilla gibt.

Gruppe Bevorzugte Wohnlagen Charakteristika
Singles Neustadt vielfältiges Kneipenviertel, hoher Anteil sanierter Wohnungen, multikulturelles Flair
Paare Striesen große Jugendstilbauten, moderne Neubauobjekte mit Balkon, citynahe Lage
Familien Dölzschen bunte Mischung an Eigenheimen und Wohnungen, Nähe zu Naherholungsgebieten, differenziertes Preisniveau vor allem in Randlagen
Studenten Altstadt sanierte Gründerzeitbauten, WG-taugliche Wohnungen, Anbindung zur TU
Senioren Friedrichstadt viele Denkmalschutzbauten, gute Nahverkehrsanbindung, solide Nahversorgung

Steigen die Preise für Immobilien in Dresden?

Als gewachsene Metropole beheimatete Dresden von je her bürgerliche Schichten, die repräsentativen Wohnraum nachfragten und die zentrale Lage schätzen. Mit dem konstant anhaltenden Zuzug verringert sich das innerstädtische Angebot klassischer Immobilien. Es muss nachverdichtet und neu gebaut werden. Da viele Altverträge noch überaus günstige Mietpreise vorsehen, wird dadurch die Statistik leicht verfälscht. Dennoch gibt es gerade in den mit vielen Frei- und Brachflächen versehenen Vierteln im östlichen und südlichen Gebiet um die Kernstadt sowie den Peripheriegebieten eine nachhaltige Entwicklungsfläche. Eine gut erhaltene 4-Zimmer-Wohnung in Blasewitz, mit 80 m² Wohnfläche, kostet im Schnitt mindestens 180.000 bis 200.000 EUR. Ein ähnliches Preisniveau bietet sich in Kleinzschachwitz oder Striesen. Eine Stufe kleiner, vor allem in guten Lagen von Weißig oder Gompitz/Altfranken, werden tendenziell größere Wohnungen angeboten. Eine sanierte Eigentumswohnung mit Balkon und 110 m² Wohnfläche geht hier im Schnitt zwischen 140.000 und 170.000 EUR an den Käufer. Außer Konkurrenz liegt damit nunmehr die südlich der Neustadt gelegene Wilsdruffer Vorstadt, in welcher das Angebot begrenzt ist. Hier kommen Immobilien mit 60 m² Wohnfläche aber nie unter 250.000 EUR auf den Markt. Loschwitz und Bühlau/Weißer Hirsch, die beiden Stadtteile mit zuletzt hohen aber dennoch moderateren Zuwachsraten, pendeln sich auf einem hohen Niveau ein.

Durchschnittspreise für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen

Stadtteil oder Stadtbezirk Zimmeranzahl Wohnungsgröße
Durchschnittspreis
Weißig 4 Zimmer 90 m² 115.000 EUR
Hellerau/Wilschdorf 4 ½ Zimmer 100 m² 165.000 EUR
Loschwitz/Wachwitz 5 Zimmer 115 m² 250.000 EUR

So lässt sich Dresden aufteilen und gliedern

Dresden, das ist ein Gebilde von alten und neuen Stadtteilen, die teilweise erst im Laufe der letzten 70 Jahre eingegliedert wurden. Die etwa 525.000 Einwohner zieht es in die Kernstadt und den umliegenden Speckgürtel. Vor allem südöstliche und südliche Stadtteile oder Viertel bieten ein ansprechendes Wohnumfeld und einen hohen Erholungswert. Nicht zuletzt dank der Studenten und junger Paare entstehen neue Szene- und Trendviertel, wie die Äußere Neustadt gemeinhin als das „Schwaben von Dresden“ bezeichnet wird. Immobilien in Dresden sind dabei umso häufiger saniert und modernisiert, desto zentraler sie liegen. Der hohe Anteil an denkmalgeschützten Objekten und deren subventionierte Modernisierung führen mittlerweile zu leichten Tendenzen in Richtung einer Gentrifizierung. In jedem Fall betrifft diese Thematik bis dato nur die Mikroebene, da aufgrund von freien Flächen und Brachflächen eine Integration weniger stark besiedelter Viertel zum Stadtkern hin fokussiert wird. In Friedrichstadt beispielsweise werden zunehmend denkmalgeschützte Objekte restauriert und finden dank der zentralen Lage und der Nähe zu Sportflächen und Radwegen regen Zuspruch. Entlang des Großen Gartens, einem Quartier im Bereich um Strehlen und Gruna, siedeln sich überwiegend akademische Haushalte sowie Studenten und junge Paare an. Die Nähe zur Technischen Universität hat dem Viertel in den letzten Jahren einen Aufschwung gesichert. Entlang der Mockritzer Straße bis hin zum Wasaplatz, aber auch in den vielen Seitenstraßen, werden immer neue Läden und Geschäfte eröffnet. Auch Kneipen und Gastronomiebetriebe haben das Klientel erkannt und versuchen, vor Ort Fuß zu fassen. Die solide Mischung aus ordentlicher Bausubstanz, einem breiten Angebot an Mietwohnungen und einer bunten Wohnbebauung, führt zu einer konstanten Aufwertung des Viertels.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

Stadtteil Eigenschaften Attraktiv für
Strehlen wechselnde Wohnbebauung in guter Erhaltung, zentrale Nähe und Anbindung zur TU, moderates Preisniveau Studenten, Paare
Kleinzschachwitz ländlich geprägter Ort, gehobene Wohnlagen in Uferlage, Wald- und Naherholungsgebiete fußläufig erreichbar Paare, Familien
Blasewitz denkmalgeschützte Villen, attraktive Stadthäuser im Bereich zu den Elbwiesen, umfassende Nahversorgung Familien, Senioren

So zeichnen sich Immobilien in Dresden grundsätzlich aus

Immobilien in Dresden standen teilweise lange Zeit leer, wurden nur mangelhaft saniert und mussten nach der Wende aufwendig modernisiert werden. Hierdurch wurden alte Viertel wiederbelebt und es entstanden Szene- und Trendviertel, wie etwa die Äußere Altstadt immer mehr als Ausgehziel breiter Dresdner Bevölkerungsschichten gilt. Prägen das zentrale Stadtbild vor allem die restaurierten Denkmalschutzbauten, teilweise aus der Gründerzeit, so wird es weiter südlich zunehmend moderner. Auch die Wohnflächen fallen hier größer aus, die Gebiete werden von Paaren und jungen Familien konstant nachgefragt. Durch Nachverdichtungen und Neubauprojekte, die nicht ausschließlich Wohnungen der gehobenen Kategorie realisieren, besitzen viele Viertel weiteres Entwicklungspotential. Aufgrund des dynamischen Immobilienmarktes ist mit weiter steigenden, sich aber langsam solidierenden Miet- und Kaufpreisen zu rechnen. Der Charakter einiger Viertel mag sich ändern, dennoch bleiben weite Teile recht heterogen und urtümlich erhalten.