Immobilien in Köln

In Köln befinden sich zur Zeit 2826 Immobilienangebote. Die durchschnittliche Kaltmiete für Wohnungen in Köln beträgt 9,40 Euro/m² (+3% zum Vorjahr). Immobilien zum Kauf hingegen besitzen einen durchschnittlichen Kaufpreis von 2550,00 Euro/m² (+12% zum Vorjahr). In Köln befinden sich derzeit 1400 Mietobjekte (1354 Mietwohnungen und 46 Häuser zur Miete) und 1426 Kaufobjekte (959 Eigentumswohnungen und 467 Häuser zum Kauf).
995,00 € Miete
113 m2 Wohnfläche
3,5 Zimmer
  • Balkon

Tipps zur Suche in Köln

Kölns Lage am Rhein verleiht der Stadt nicht nur wirtschaftliche Vorteile. Hinsichtlich Immobilien bietet Köln als Medienmetropole ein reichhaltiges Angebot. Von Top-Lagen im stilistisch hochmodernen Rheinauhafen über zahlreiche Viertel am Rande des weitläufigen Grüngürtels bis zu den Außenbezirken, in denen ein dörflicher Charakter oft bewahrt werden konnte – die Domstadt hält für jeden Geschmack etwas bereit.

Wie ist der Immobilienmarkt Kölns aufgestellt?

Immobilien in Köln

davis - Dollar Photo Club

Köln durchlief in den vergangenen Jahrzehnten eine wechselhafte Zeit. Durch Eingemeindungen in den 1970er Jahren wuchs die Stadt kontinuierlich an und erreichte dank des so genannten „Köln-Gesetzes” vom 1. Januar 1975, das Teil weitreichender Gebietsreformen der 1960er und 1970er Jahre in Nordrhein-Westfalen war, erstmals in diesem Jahr eine Bevölkerungszahl von einer Million. Damals wie heute eine enorme Belastung für den hiesigen Immobilienmarkt. Bis in die Mitte der 1980er Jahre hinein verzeichnete die Rheinmetropole dann im Zuge der Ausgliederung der Stadt Wesseling und zahlreicher Fortzüge aufgrund der Weltwirtschaftskrise von 1982 einen Rückgang der Bevölkerung auf rund 900.000. Zwar wurden Immobilien in Köln teils erschwinglicher, doch der Abzug vieler Industrien sorgte ebenso für eine grassierende Arbeitslosigkeit. Nach der Jahrtausendwende konnte die Stadt nach zwanzig Jahren des geringen Wachstums zum ersten Mal im Jahr 2010 wieder die Millionengrenze überschreiten und ist zahlenmäßig heute die viertgrößte Stadt Deutschlands. Für die Stadtverwaltung und den Immobilienmarkt im Raum Köln bedeutete das erneute Herausforderungen, denen mit einer Vielzahl von Umstrukturierungsprogrammen und dem Neubau von Wohnraum vor allem in den Peripheriebezirken begegnet wurde. So finden sich attraktive Immobilien in Köln gegenwärtig zwar auch in der Innenstadt, doch am Rande von Porz, Lindenthal oder Chorweiler wächst das Angebot hochwertiger Objekte noch rasanter.

Gruppe Bevorzugte Wohnlagen Charakteristika
Singles Deutz großes Wohnangebot für Singles, attraktive Arbeitsplätze
Paare Ossendorf vielfältiges Wohnangebot, Einkaufs- & Freizeitmöglichkeiten
Familien Lövenich komfortable Wohnlagen und gute Anbindung an die Innenstadt
Studenten Lindenthal Uni-Nähe, zahlreiche Kneipen und Bars, Freizeitangebote
Senioren Weiden ruhige, ländliche Lage, Nahversorgung & Verkehrsanbindung

Wie sehen die Preisentwicklungen für Immobilien in Köln aus?

Mit einem Wort: Diversifiziert. Das Angebot ist über das gesamte Stadtgebiet hinweg breit gefächert und ermöglicht renditestarke Investitionen ebenso wie die ganz persönliche Erfüllung von Wohnträumen. In den gehobenen Wohngegenden von Junkersdorf, westlich der Innenstadt direkt am Rhein-Erft-Kreis gelegen, kostet eine moderne Etagenwohnung mit 80 m² Wohnfläche und drei Zimmern rund 230.000€ bis 270.000€. Wer hier zur Miete leben möchte, findet bescheidene Zimmer in Wohngemeinschaften ab 400€ Warmmiete ebenso wie geräumige Erdgeschosswohnungen mit Garten, drei Zimmern und 100 m² Wohnfläche ab 1200€ warm. Ähnlich und nicht weniger idyllisch gestaltet sich das Angebot weiter nördlich in Esch/Auweiler. Interessenten die hier eine Etagenwohnung käuflich erwerben möchten, zahlen für 70 m² Wohnfläche, aufgeteilt auf drei Zimmer, rund 110.000€, mit Balkon. Nach Nippes, einem ebenfalls beliebten Wohnort mit Angeboten in unterschiedlichsten Preissegmenten, zieht es zahlreiche Studenten. Auch Neubauprojekte befinden sich hier in der Realisierung: Eine hochmoderne Etagenwohnung mit Balkon, drei Zimmern und 80 m² Wohnfläche kostet derzeit zwischen 220.000€ und 260.000€, je nach Ausstattung und Bausubstanz. Wer es etwas gemütlicher bevorzugt, findet hier auch schon Eigentumswohnungen ab 50 m² Wohnfläche, mit zwei Zimmern und Balkon für 130.000€ in attraktiver Lage.

Durchschnittspreise für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen

Stadtteil oder Stadtbezirk Zimmeranzahl Wohnungsgröße
Durchschnittspreis
Porz 2 Zimmer ca. 60 m² ca. 190.000€
Lövenich 4 Zimmer ca. 170 m² ca. 850.000€
Rodenkirchen 6 Zimmer ca. 140 m² ca. 1.000.000€

So ist Kölns Aufteilung beschaffen

Wer in Köln im Grünen leben möchte, konzentriert sich auf den Norden der Stadt. Egal ob an den Rheinauen von Merkenich und Niehl oder den zahlreichen Wäldern und Seen von Fühlingen bis Bocklemünd. Der Bezirk Chorweiler, aber auch die nördlichen Viertel von Nippes und Ehrenfeld, überzeugen mit vielfältigen Grün- und Parkanlagen. Sie sind von Grund auf eher ländlich gestaltet. Städtebauliche Fehler, die in den 1960er und 1970er Jahren begangen wurden, werden schon seit vielen Jahren allmählich beseitigt und mit dem an Blumenberg grenzenden Kreuzfeld entsteht hier ein gänzlich neuer Stadtteil. Den Rhein entlang Richtung Süden erstreckt sich zuerst das Herz Kölns, die von großen Einkaufsmeilen sowie zahllosen Sehenswürdigkeiten und kulturellen Attraktionen geprägte Innenstadt. Danach folgt Rodenkirchen, das für seine prunkvollen Villenviertel Marienburg und Bayenthal bekannt ist. Hier werden auch gegenwärtig vereinzelt hochqualitative luxuriöse Immobilien in Köln angeboten, neben einem breiten Angebot an Wohnungen, die auch geeignet für Wohngemeinschaften sind. Rechtsrheinisch liegt auf der Höhe Rodenkirchens der Stadtbezirk Porz, der mit dem Flughafen Köln-Bonn einen wichtigen internationalen Verkehrsknoten beherbergt. Doch auch sonst intensiviert sich in diesem Stadtbezirk, wie an der gesamten rechten Rheinseite, die Ansiedelung moderner Industrien und eines zukunftsfähigen Gewerbes in IT, Medien und Kommunikation. Das renommierte Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat hier ebenfalls seinen Sitz und ist einer der relevantesten Träger von Kölns Ruf als progressivem Wirtschaftsstandort. Zu diesem Image tragen auch die zahlreichen, jungen Unternehmen bei, die sich im Bereich der südwestlichen Innenstadt, Lindenthal aber auch in Kalk niederlassen. Verlassene Industriegebäude und Arbeitersiedlungen dienen derzeit vielen Branchen als hervorragende Niederlassungen mit viel Platz sowie schier endlosen Umbau- und Nutzungsmöglichkeiten für Büroräume, Studios, Ateliers und großzügigem Wohnraum. Eine unkonventionelle Jugend mit ökonomischem Know-how ist somit im Begriff Kölns Wohn- und Arbeitsstruktur grundlegend zu verändern.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

Stadtteil Eigenschaften Attraktiv für
Weiden heimelige Dorfatmosphäre, viele Park- und Grünflächen, hervorragende Nahversorgung Familien, Paare, Senioren
Ehrenfeld Szene-Viertel, pulsierendes Nachtleben, günstige Wohnlagen Singles, Paare
Neuehrenfeld Uni-Nähe, großes Kultur- und Freizeitangebot, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten Singles, Studenten

Wie gestalten sich die Charakteristika von Immobilien in Köln?

Köln ist einerseits geprägt von dem engagierten Wiederaufbau, den die Bevölkerung nach dem Krieg in vielen Bezirken vollführte. Gerade im innerstädtischen Bereich zeugen vielfältige Maßnahmen zur Restaurierung und Sanierung alter Bauten noch heute davon. Andererseits bewahrten sich die äußeren Bezirke unterdessen ihre zumeist dorfähnlichen Zentren mit ein- bis zweistöckiger Bebauung, auch weil die Schäden der Kriegszeit hier im Vergleich zum Kerngebiet der Stadt relativ gering ausfielen. Allerdings sind auch in den Bezirken Rodenkirchen und Lindenthal, die als eher gehobene Wohngegenden gelten, in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche mehrstöckige Wohnkomplexe und Reihenhäuser entstanden, die ästhetisch von vielen Kölnern zwiespältig betrachtet werden. Derlei städtebauliche „Sünden”, wie sie in vielen deutschen Großstädten vorzufinden sind, werden zumindest gegenwärtig auf der rechten Seite des Rheins vermieden, indem brachliegende Flächen ehemals hier ansässiger Industriebetriebe einer modernen, facettenreichen Neubebauung unterzogen werden und die bereits bestehende Bausubstanz kreativ genutzt wird. Insbesondere den jüngeren Generationen, den Studierenden und Auszubildenden, soll auf diese Weise sowohl erschwinglicher als auch qualitativ hochwertiger Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. So versucht die Stadt den gegenwärtig ungenügenden Wohnbedingungen junger Menschen entgegenzuwirken, ohne dabei in einen fortgesetzten Prozess der Gentrifizierung zu geraten, der diese Lage verschlechtern würde und angesichts der stetig wachsenden Universität zu Köln kaum tragbar erscheint.