Immobilien in Hamm

In Hamm befinden sich zur Zeit 382 Immobilienangebote. Die durchschnittliche Kaltmiete für Wohnungen in Hamm beträgt 5,20 Euro/m² (Nahezu keine Veränderungen zum Vorjahr). Immobilien zum Kauf hingegen besitzen einen durchschnittlichen Kaufpreis von 1050,00 Euro/m² (+46% zum Vorjahr). In Hamm befinden sich derzeit 118 Mietobjekte (114 Mietwohnungen und 4 Häuser zur Miete) und 264 Kaufobjekte (65 Eigentumswohnungen und 199 Häuser zum Kauf).
388,20 € Miete
87,63 m2 Wohnfläche
4,5 Zimmer
  • Balkon
265,14 € Miete
59,85 m2 Wohnfläche
3,5 Zimmer
  • Balkon
335,00 € Miete
59 m2 Wohnfläche
2 Zimmer
  • Einbauküche
275,00 € Miete
46 m2 Wohnfläche
2 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Garten
620,00 € Miete
105 m2 Wohnfläche
4 Zimmer
  • Einbauküche
  • |
  • Garten
350,00 € Miete
76 m2 Wohnfläche
3,5 Zimmer
330,00 € Miete
50 m2 Wohnfläche
3,5 Zimmer
  • Einbauküche

Tipps zur Suche in Hamm

Hamm gilt gewissermaßen als Ruhepol im Ruhrgebiet, in dessen äußersten Osten die Stadt mit etwa 180.000 Einwohnern liegt. Immobilientechnisch hat die Stadt vor allem einen soliden Mix an kleineren Eigenheimen, Reihenhäusern und Blockhäusern zu bieten. Die Übergänge zwischen den einzelnen Lagen sind häufig fließend. Lohnt sich der Kauf einer Immobilie in Hamm?

Gutes Preis-/Leistungsverhältnis bei Immobilien in Hamm

Immobilien in Hamm

underworld - Dollar Photo Club

Wie viele andere Städte des Ruhrgebiets auch, musste Hamm sich in den letzten Jahrzehnten neu erfinden. Der Strukturwandel ist der Stadt weit besser gelungen als anderen, vor allem die Branchenvielfalt hat der Region eine heterogene Bevölkerungsstruktur erhalten. Entsprechend vielschichtig gestaltet sich daher auch das Immobilienangebot. Die Nähe vieler Stadtteile zu Naherholungsflächen und Parkanlagen gilt als wichtiger Standortfaktor. Trotz allem ist die Stadt aber auch verkehrstechnisch sehr gut angebunden. In südlicher Richtung führt die A1, in westlicher Richtung die A2 an der Stadt vorbei. Durch diesen Umstand konnte der Logistiksektor in den letzten Jahren weiter wachsen, die Stadt gewinnt als Umschlagsplatz an Profil. Der ehemalige Kurort bietet ein großes Angebot an mittelgroßen Reihenhäusern aus den 1950ern bis 1970ern. Nach dieser ersten größeren Bauphase kamen immer neue Einfamilienhäuser hinzu, die Viertel sind größtenteils vermischt. So etwas wie ein Topviertel gibt es nicht, dafür eine Reihe mittlerer und guter Wohnlagen. In letzter Zeit wurden mehrere Straßenzüge in der Innenstadt stark modernisiert, solide Wertzuwächse konnten seitdem verbucht werden.

Gruppe

Singles

Paare

Familien

Studenten

Senioren

Bevorzugte Wohnlagen

Mark

Berge

Werries

Rhynern

Westtünnen

Charakteristika

konstant gewachsenes, attraktives Wohnviertel, hoher Altbauanteil, große Gartenflächen, ÖPNV-Anbindung

klein, aber landschaftlich attraktiv, viele neu ausgewiesene Bauflächen, hohe Freizeitdichte

ruhiger Ortsteil mit viel Parkfläche, überwiegend neuere Immobilientypen, gute Nahversorgung und Betreuungslage

ländlich geprägter Stadtteil, überwiegend günstiges Wohnumfeld, ausreichende Nahversorgung

solides, gehobenes Wohnviertel, klassisches Einfamilienhausviertel, Verkehrsanbindung sehr gut

Die Preisentwicklung für Immobilien in Hamm

Grundsätzlich liegt das allgemeine Preisniveau für Immobilien in Hamm auf einem niedrigen Niveau. Das Angebot an Immobilien ist, gemessen an der Bevölkerungszahl, relativ solide und umfangreich. Da wirkliche Toplagen fehlen und Neubauprojekte eher dem mittleren Segment zuzuordnen sind, halten sich die Zuwachsraten auch in Grenzen. Allerdings sind die Immobilienpreise seit Jahren solide und stabil, vereinzelt wurden gar Wertzuwächse im niederen zweistelligen Prozentbereich verbucht. Als eines der beliebtesten Viertel gilt das nordöstlich der Kernstadt gelegene Werries. Kompakt geschnittene, 160-Quadratmeter-Wohnungen mit Balkon kosten hier zwischen 200.000 und 240.000 EUR. In Nebenstraßen dominieren kleinere Etagenwohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen 80 und 110 Quadratmeter. Sie werden für durchschnittlich 90.000 bis 135.000 EUR angeboten. Ein ähnliches Preisniveau findet sich in Westtünnen, wobei hier tendenziell größere Aufschläge üblich sind. Der Stadtteil wird fortlaufend erweitert, dadurch steigt der Anteil an Neubauprojekten. 80-Quadratmeter-Wohnungen mit gehobener Ausstattung können dann durchaus 150.000 EUR und mehr kosten. In Bereichen von Herringen oder dem südlichen Bockum-Hövel dominieren überwiegend in einfacher Bauweise errichtete, zwei- bis dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit Garten. Kleine 2 ½-Zimmer-Wohnungen mit 60 Quadratmeter Wohnfläche gibt es hier für Kaufpreise zwischen 35.000 und 55.000 EUR. Der Westen der Stadt bietet vor allem in südlichen Gebieten einen hohen Grünflächenanteil. In diesen Bereichen gibt es vereinzelt Etagenwohnungen in solider 80er-Jahre-Bauweise für 150.000 bis 190.000 EUR. Die durchschnittliche Wohnungsgröße beträgt 100 Quadratmeter.

Durchschnittspreise für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen in günstiger, mittlerer und teurer Wohnlage

Stadtteil oder Stadtbezirk

Zimmeranzahl

Wohnungsgröße

Durchschnittspreis

Kötterberg

3 Zimmer

70 m²

55.000 EUR

Mark

4 Zimmer

100 m²

140.000 EUR

Rhynern

4 Zimmer

105 m²

185.000 EUR

So ist Hamm aufgeteilt und gegliedert

Die Stadt Hamm liegt am östlichen Rand des Ruhrgebiets und ist als kreisfreie Stadt Teil des Regierungsbezirks Arnsberg. Konstant gewachsen über die Jahre, erreichte die Stadt erst 1975 den Status als Großstadt. Im Vorfeld wurden mehrere Gebietsreformen durchgeführt, was den hohen Anteil der Stadtteile mit historischem Dorfkern erklärt. Hinzu kamen zu diesem Zeitpunkt Hövel, Heessen, Pelkum, Rhynern sowie Uentrop. Inmitten der Westfälischen Bucht gelegen, weist die Stadt einen sehr hohen Grünflächen- und Waldanteil auf. Zwar mag sie administrativ im Ruhrgebiet liegen, naturräumlich jedenfalls streift sie im nördlichen Teil die Grenze zum Münsterland. Mit einer Fläche von über 226 Quadratkilometer dehnt sich die Stadt relativ stark aus, sodass die einzelnen Stadtteile höchst unterschiedliche Bevölkerungsdichten aufweisen. Eingeteilt sind diese in die sieben Stadtbezirke Mitte, Uentrop, Rhynern, Pelkum, Herringen, Bockum-Hövel und Heessen. Schon früh begann die Stadt nach Wiederaufbau, die vielen kleinen Parks und Freiflächen im Stadtgebiet zu entwickeln. So fand unter anderem die erste Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen 1984 in Hamm statt. Als eines der wichtigsten und zugleich größten Naturerholungsflächen gilt der Maximilianpark. Dieser wurde auf dem alten Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian errichtet. Seit vielen Jahren ist dies der Ort für regelmäßige Veranstaltungen zu jeder Jahreszeit, vor allem im Sommer gibt es viele traditionelle Märkte. Familien mit Kindern finden hier viele kleinere Attraktionen, umfangreiche Spiellandschaften und ausgebaute Wege für lange Spaziergänge. Ebenso fungieren die Ringanlagen als „grüne Lunge“ der Stadt, sie wurden ab 1913 sukzessive errichtet und erweitert. Ursprünglich als Hochwasserschutz geplant, verdeutlichen sie die nicht mehr existenten Befestigungsanlagen aus dem Mittelalter. Sehr beliebt ist der Teil des Ostrings, in welchem ein großes Gartendenkmal den historischen Musikpavillon eindeckt. In diesem Teil der Stadt wurden seit Anfang der 2000er auch immer neue Initiativen von Bürgern verwirklicht. Das sind keine klassischen Stadtteilfeste, sondern viel eher Themenveranstaltungen mit regionalem Bezug.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Attribute

Stadtteil oder Stadtbezirk

Attribute

Attraktiv für

Werries

direkte Lage zum Maximilianpark, viel alte Bausubstanz, ruhig und naturnah, sehr gute Verkehrsanbindung

Familien, Senioren

Berge

wachsendes, eher ländliches Viertel, mittleres Preisniveau, sehr breites Kultur- und Freizeitangebot

Familien, Paare

Norden

traditionelles Arbeiterviertel, günstige Geschosswohnungen, Frei- und Grünflächenanteil hoch, zunehmend mehr sanierte Häuser

Studenten, Singles

Die typischen Immobilien in Hamm

Hamm hatte einst eine hohe Dichte an alter Bausubstanz, die größtenteils durch die Weltkriege zerstört wurde. So finden sich, ähnlich anderen Ruhrgebietsstädten, einige Bausünden der 1950er und 1960ern in zentraler Lage. Doch seit der Wende investiert die Stadt wieder mehr in die Erhaltung von Sozialbauten und forciert dabei eine Durchmischung der Viertel. Im strukturschwachen Norden gibt es mittlerweile eine rege Bautätigkeit am Randgebiet vom Kötterberg. In den 1980ern gab es einen Schub, viele dieser Häuser sind mittlerweile modernisiert worden. In den zentralen Stellen von Mitte, etwa entlang der Ahornallee, wurden zudem Gründerzeitbauten zu Wohn- und Geschäftshäusern umfunktioniert. In den neuen Baugebieten von Berge entstehen zudem immer mehr Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften im Blockhausstil, mit großem Garten und umfassender Fassadengestaltung. Bedingt durch günstige Baulandpreise, können mit entsprechendem Budget die eigenen Wohnträume verwirklicht werden.