Immobilien in Dortmund

In Dortmund befinden sich zur Zeit 2615 Immobilienangebote. Die durchschnittliche Kaltmiete für Wohnungen in Dortmund beträgt 6,00 Euro/m² (+5% zum Vorjahr). Immobilien zum Kauf hingegen besitzen einen durchschnittlichen Kaufpreis von 1400,00 Euro/m² (+8% zum Vorjahr). In Dortmund befinden sich derzeit 1402 Mietobjekte (1376 Mietwohnungen und 26 Häuser zur Miete) und 1213 Kaufobjekte (586 Eigentumswohnungen und 627 Häuser zum Kauf).
144,00 € Miete
18 m2 Wohnfläche
1 Zimmer
  • Einbauküche
138,00 € Miete
17 m2 Wohnfläche
1 Zimmer
  • Einbauküche

Tipps zur Suche in Dortmund

Dortmund stand bei Immobilienkäufern und Projektentwicklern lange Zeit nur auf mittleren Rängen. Herausragende Projekte wie die Entwicklung am Phoenixsee haben den Fokus zuletzt auf innenstadtnahe Bereiche gelenkt. Gleichzeitig dominieren teils stark sanierungsbedürftige Nachkriegsbauten weite Teile der nördlichen Innenstadt und einiger Stadtteile. Profitieren andere Stadtbereiche von den umfangreichen Neubau- und Sanierungstätigkeiten?

Was in Dortmund en vogue ist und wie der Immobilienmarkt aussieht

Immobilien in Dortmund

ErnstPieber - Dollar Photo Club

Die Westfalenmetropole Dortmund belegte mit ihren Immobilien in den letzten Jahren oftmals nur mittlere Ränge in der Nachfrage. Weithin sichtbar sind in den direkten Nachkriegsjahren und den 1980ern neu errichtete Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser. Das über Jahrzehnte aufgebaute Image wurde erst seit Mitte der 1990er grundlegend gewandelt, die Ansiedlungen von Hochtechnologiefirmen und Dienstleistern wirkten sich auf die Demographie aus. Immobilien in Dortmund stellen ein sehr differenziertes Angebot dar, vor allem die südlichen Stadtteile und Innenstadtbezirke stehen ununterbrochen im Zeichen von Modernisierungen und Nachverdichtungen. Eine Entwicklung, die sich nicht zwangsläufig auch auf periphere Stadtteile ausdehnt: viele Nachkriegsbauten weisen einen hohen Sanierungsbedarf auf, Mehrfamilienhaussiedlungen aus den 1960ern und 1970ern prägen so manche Stadtteilrandlage. Wohnungsknappheit betrifft in Dortmund nahezu ausschließlich die südlichen Innenstadtbezirke wie das Klinik- oder Kreuzviertel, auch im östlichen Kaiserstraßenviertel und in der Gartenstadt liegt die Nachfrage konstant über dem Angebot. Durch das ausgebaute Netz der Stadtbahn- und S-Bahn-Linie sind nahezu alle Stadtteile an die Innenstadt und überregionale Verkehrsknotenpunkte angebunden. Viele Stadtteile weisen noch ihren historischen Dorfkern auf, dieser nimmt auch heute noch wesentliche Nahversorgungsfunktionen mit Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen und weiterer Infrastruktur ein. Dortmund hat einen überdurchschnittlich hohen Grünflächenanteil, Naherholungsgebiete wie Badeseen, Wanderwege und dergleichen sind unproblematisch zu erreichen.

Gruppe Bevorzugte Wohnlagen Charakteristika
Singles Kaiserstraßenviertel sanierte Gründerzeitbauten, zentrale Wohnlage, moderate Preisentwicklung
Paare Kreuzviertel sanierte Altbauten, attraktives und alternatives Wohnumfeld, hohe Urbanität und Neubautätigkeit
Familien Kirchhörde hochwertige Wohnbebauung, Nähe zu Naherholungsgebiet, positive Preisentwicklung
Studenten Dorstfeld Nähe zur TU Dortmund, gute Verkehrsanbindung, niedriges Preisniveau
Senioren Gartenstadt weitläufiges, zentrumsnahes Villenviertel, ansprechende Architekturstile, solide Preisstabilität

Was in Dortmund Auswirkung auf die Immobilienpreisentwicklung hat

Die Nachfrage nach Immobilien in Dortmund wird nicht unwesentlich durch stellenweise geplante Neubauprojekte beeinflusst. Auch wenn sich die Bevölkerungsentwicklung in den letzten Jahren stabilisieren konnte, so liegt die Sterberate dennoch konstant über der Geburtenrate. Mit etwa 13 Prozent weist die Stadt jedoch seit Jahren eine der höchsten Arbeitslosenquoten in Westdeutschland auf. Hierdurch nimmt das mittlere und niedere Preissegment eine große Rolle auf dem Immobilienmarkt ein. Der Migrationsanteil unterscheidet sich von Stadtteil zu Stadtteil deutlich, er ist in Innenstadtlagen sowie den nördlichen Stadtbezirken überdurchschnittlich hoch. Hinsichtlich der Baufertigstellungen ist anzumerken, dass die Bautätigkeit im Jahresvergleich wesentlichen Schwankungen unterliegt. So bewirken neu errichtete Wohngebäude sowie sanierte Bestandsobjekte stellenweise hohe zweistellige Zuwachsraten, während die peripheren Stadtteile hiervon nur bedingt profitieren.

Durchschnittspreise für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen

Stadtteil oder Stadtbezirk Zimmeranzahl Wohnungsgröße
Durchschnittspreis
Brackel 3-4 Zimmer 95 m² 140.000 EUR
Aplerbeck 5 Zimmer 120 m² 210.000 EUR
Kirchhörde 6-7 Zimmer 160 m² 350.000 EUR

Wie lässt sich Dortmund geographisch aufteilen?

Die Nachfrage nach einer Immobilie in Dortmund ist immer auch eine Frage nach der räumlichen Nähe zu Nahversorgungs- und Naherholungsgebieten. Grundsätzlich bietet der Dortmunder Osten, hier vor allem die Stadtteile Wickede, Asseln, Brackel oder Scharnhorst, eine hohe Grünflächendichte bei gleichzeitig direkter Verkehrsanbindung in die Innenstadt. Je südlicher der Stadtteil, desto näher liegen gern genutzte Badeseen wie der Baldeneysee oder überregionale Fahrradrouten. Im Westen bietet die Nähe zu umliegenden Städten, wie etwa Bochum, ein erweitertes Angebot an Freizeit- und Naherholungsangeboten. Bewohner der Innenstadtbezirke zieht es in Richtung der öffentlichen Parks wie den Westpark oder den Westfalenpark. Rundherum um diese Bereiche entstehen vermehrt Mehrfamilienhäuser in gehobener Ausstattung. Nahezu jeder Stadtteil weist alle Merkmale einer umfassenden Nahversorgung auf, größere Läden internationaler Ketten, Warenhäuser oder Boutiquen finden sich zentral auf der Haupteinkaufsstraße der Dortmunder Innenstadt, dem Westenhellweg. Die zentrale Gartenstadt entlang der Bundesstraße 1 markiert die Grenze zur Innenstadt, südlich hiervon erstrecken sich weitläufige Wander- und Radrouten. Äußerst beliebt ist in erster Linie der Bereich um die Saarlandstraße beziehungsweise um das Kreuzviertel. Hier wohnen Studenten, Paare, Akademikerhaushalte und alteingesessene Senioren nebeneinander – jährlich stattfindende Straßen- und Viertelfeste stellen den kulturellen Höhepunkt der Saison dar. Gleichzeitig sorgt die ungebrochen hohe Neubautätigkeit für ein steigendes Miet- und Kaufpreisniveau.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

Stadtteil Eigenschaften Attraktiv für
Kreuzviertel Szene- und Kneipenviertel, sanierte Jugendstilbauten, zentrale Lage Paare, Senioren
Asseln ländlich geprägter Stadtteil, hohe Nahversorgungs- und Naherholungsdichte, weiterführende Schulen Familien, Paare
Dorstfeld günstiges Wohnumfeld mit großen Wohnungen, zentrale Anbindung, Nähe zur TU Studenten, Singles

Wodurch sich Immobilien in Dortmund auszeichnen

Jüngste Berechnungen der städtischen Entwicklungsgesellschaft gehen von einem stabilen bis moderaten Bevölkerungswachstum aus. Neue Immobilien in Dortmund entstehen nahezu flächendeckend, vor allem ehemalige Werksgelände stehen im Fokus von Projektentwicklern. Aufgrund der leicht angespannten Grundstücksflächenthematik findet beinahe jede Immobilie ihren Käufer – um dann unmittelbar abgerissen zu werden und einem modernen Neubauprojekt zu weichen. Im äußersten Osten der Stadt, in Teilen von Wickede, Brackel oder auch Scharnhorst, dominieren weiträumige Wohnviertel der 1970er- und 1980er-Jahre. Entlang des Hellwegs, der historischen Ost-West-Verbindung innerhalb der Stadt, finden sich vor allem Einfamilienhäuser in individueller Architektur und mit teils größeren Grundstücksflächen. Klassische Villenviertel bilden die zentrale Gartenstadt sowie Teile von Kirchhörde und Aplerbeck. In den beiden letztgenannten Stadtteilen finden sich Hanglagen mit teils unverbaubarem Blick auf weite Naherholungsgebiete. In der Innenstadt stehen teils sanierte Gründerzeitbauten, die höhere Dienstleister beheimaten und als Aushängeschild auch auf periphere Bereiche umschlagen. Zunehmend zeigt sich die Dynamik auf dem Markt für Immobilien in Dortmund anhand der regen Sanierungs- und Modernisierungstätigkeiten an ausgewählten Mehrfamilienhäusern und repräsentativen Häusern in den Stadtteilkernen. Das günstige Marktpreisniveau ermöglicht es auch Normalverdienern, in Wohneigentum zu investieren. Staatliche Förderprogramme spielten bei vorherigen Maßnahmen eine große Rolle. Auch wenn sich der Zuzug insbesondere auf stadtnahe Viertel und Stadtteile begrenzt, zeugt die hohe Binnenwanderung von einem dynamischen und leicht wachsenden Immobilienmarkt in Dortmund.