Haus kaufen in Oldenburg (Oldenburg)

In Oldenburg (Oldenburg) werden derzeit 138 Häuser zum Kauf angeboten. Bei einem aktuell durchschnittlichen Kaufpreis von 2050,00 Euro/m² für Häuser zum Kauf in Oldenburg (Oldenburg) beträgt die Kaufpreisentwicklung +6% im Vergleich zum Vorjahr. Bei derzeit insgesamt 310 angebotenen Kaufimmobilien beträgt der Anteil an Häusern 44% vom Gesamtangebot.
579.000,00 € Kaufpreis
220 m2 Wohnfläche
8 Zimmer

Tipps zur Suche in Oldenburg

Oldenburg befindet sich im Wandel, ehemals industriell oder militärisch genutzte Flächen werden für Wohnbebauung umfunktioniert. Interessenten, die in Oldenburg ein Haus kaufen möchten, finden vor allem klassische Stadthäuser und Doppelhaushälften mit mittleren Wohnflächen vor. In den Randgebieten überwiegen phasenweise Bauernhäuser, im Wechsel mit Reihenhaus- und Bungalowsiedlungen aus den 1970ern bis 1990ern. Wie verläuft der Markt?

So verteilen sich Angebot und Nachfrage

Haus kaufen in Oldenburg

ErnstPieber - Dollar Photo Club

Oldenburg wächst, jüngste Prognosen sehen einen Bevölkerungsanstieg auf über 170.000 Einwohner im Jahre 2030. Da die Stadt aber ohnehin eine für norddeutsche Städte dichte Siedlungsstruktur aufweist, werden immer neue Ausweichflächen diskutiert und ausgewiesen. Wirtschaftliche Zentren, wie beispielsweise Bremen, sind über den Nahverkehr und Autobahnen schnell angebunden. Dadurch steigt der Anteil an Pendlern und damit zwangsläufig die Nachfrage nach innenstadtnahen Wohnobjekten. Um in Oldenburg ein Haus kaufen zu können, müssen Kapitalanleger und Eigennutzer zunehmend flexibel sein. Denn auch wenn der Anteil von Häusern am Gesamtmarkt der Kaufimmobilien bei über 50 Prozent liegt, so ist in Zukunft mit einem konsequent dezimierten Angebot zu rechnen. Auch deutlich gestiegene Kaufpreise konnten die Nachfrage, die weit über dem Bestandsangebot liegt, nicht verringern. Gewisse Einsparungen können sich Interessenten beim Gros der aus den 1950ern bis 1970ern stammenden Objekte sichern. Diese sind überwiegend noch nicht modernisiert und eher einfach ausgestattet, ihr Kaufpreisniveau liegt teilweise 30 Prozent unter dem städtischen Durchschnitt. Weit positive Entwicklungen, bestärkt durch die kombinierten Wohnquartiere im Nordosten der Stadt, haben hier einen Bogen genommen. In Wechloy oder Etzhorn stehen viele in Individualarchitektur errichtete, teils villenähnliche Häuser. Auch die Stadtmitte bietet mit Gründerzeitvillen, größeren Stadthäusern und den typischen „Hundehütten“ ein solides Angebot der gehobenen Kategorie.

Gruppe Bevorzugte Wohnlagen Charakteristika
Singles Zentrum viel historische Bausubstanz, repräsentative Stadtanwesen mit weitläufigen Außenflächen, Kulturangebote in unmittelbarer Nähe
Paare Gerichtsviertel elegantes Wohnviertel mit ruhigen Nebenstraßen, exklusive Objekte aus der Gründerzeit, Sport- und Freizeitmöglichkeiten im Olantis Huntebad
Familien Bümmerstede überwiegend solide Ein- und Zweifamilienhausbebauung, naturnah gelegen an der Wildeshauser Geest, hoher Freizeit- und Erholungswert, Anbindung an öffentliche Infrastruktur
Studenten Krusenbusch vielfach günstigere, einfache Objekte, sehr durchmischte Nachbarschaften, geprägt durch Stadtteilinitiativen
Senioren Ofenerdiek beliebt als Ruhepol mit guter Innenstadtanbindung, viele eigentümliche Straßenzüge mit mittlerer Wohnbebauung, großes Kulturangebot und viele Freizeitgelegenheiten

Wie haben sich die Häuserpreise zuletzt entwickelt?

Wer in Oldenburg ein Haus kaufen möchte, bekommt es vielerorts mit teils drastisch gestiegenen Grundstücks- und Objektpreisen zu tun. Der Markt ist dynamisch und immer in Bewegung, der Anteil an sanierungsbedürftigen Altbauobjekten verhindert nicht immer neue Preissprünge in den gehobenen Lagen. Vor allem das Fehlen adäquater Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser führt dazu, dass vermehrt Altbauobjekte dem modernen Klinkerbau weichen müssen. Die im Innenstadtbereich dominierenden Villen im klassizistischen Stil gehören zu den teuersten Objekten der Stadt. Moderne Stadtvillen in Ohmstede oder Etzhorn werden bei Hausgrößen zwischen 200 und 280 Quadratmeter für durchschnittlich 600.000 EUR gehandelt. Bei größeren Anwesen repräsentativer Art, oftmals in erster Lage, werden je nach Grundstücksfläche auch Preise jenseits der Millionengrenze gezahlt. Klassische Einfamilienhäuser in Drielake oder Krusenbusch werden, bei Wohnflächen bis zu 160 Quadratmeter, zwischen 220.000 und 290.000 EUR angeboten. In Donnerschwee, wo zunehmend Neubauobjekte auf den Markt kommen, sind Aufschläge von bis zu 15 Prozent die Regel. Der tatsächlich gezahlte Kaufpreis weicht häufig vom Angebotspreis ab, da Top-Lagen zwar gefragt sind, aber Ausweichflächen ständig hinzukommen und damit das Angebot differenzieren. Im gehobenen Segment stagnieren die Preise, während zuletzt mittlere einstellige Zuwachsraten in den mittleren und guten Wohnlagen verzeichnet werden konnten. Fast gänzlich davon ausgeschlossen sind Altbauten der 1950er bis 1970er, da deren Erhaltungszustand weitläufige Investitionen erfordert. Familien finden derartige Objekte häufig in der Haareniederung von Eversten.

Durchschnittspreise für Häuser in ausgewählten Stadtteilen in günstiger, mittlerer und teurer Wohnlage

Stadtteil oder Stadtbezirk Zimmeranzahl Hausgröße
Durchschnittspreis
Osternburg 4 ½ Zimmer 140 m² 190.000 EUR
Ofenerdiek 4 ½ Zimmer 130 m² 270.000 EUR
Bloherfelde 3 Zimmer 100 m² 295.000 EUR

Diese Besonderheiten bieten die beliebten Viertel

Oldenburg wurde häufig für seine gute Durchmischung und attraktiven Wohnlagen gelobt. In der Tat besticht die Stadt durch eine Reihe gewachsener, multikultureller und in die Stadtstruktur integrierter Viertel und Wohnquartiere. Zum einen gibt es in der Kernstadt eine Reihe gut erhaltener, zunehmend sanierter oder anderweitig genutzter historischer Objekte. Analog zu den umgebenden klassizistischen und barocken Gebäuden, wie dem Staatstheater oder dem Oldenburger Schloss, ist deren Fassadengestaltung äußerst repräsentativ und ansprechend. Viele kleinere Passagen und Gassen in der Altstadt zeugen von der wechselvollen Geschichte, die auch in den äußeren Gebieten sichtbar wird. So gibt es in Donnerschwee sowohl historische als auch moderne Architektur, die teilweise von den Eigentümer erhalten wurde. Ganze Straßenzüge werden durch Silhouetten geprägt, immer wieder unterbrochen von klassischen Bauernhäusern. Diese bilden den eigentümlichen Ortskern und sind bei Künstlern, Akademikern und Kulturschaffenden beliebt. Gleichzeitig gibt es auch Viertel wie Osternburg, die zu weiten Teilen eine Mischung von Wohnen und Arbeiten sicherstellen. Dieser Bereich wird von Familien und Senioren verstärkt nachgefragt, da die Häuserpreise moderat und die Anbindung zur Innenstadt gut ist. Der Norden weist eine höhere Grün- und Parkflächendichte auf und ist als Ausflugsziel entsprechend beliebt. Zu den überregional bekannten Wegen zählt etwa das „Swarte Moor“, das Ofenerdiek prägt. Wer es naturnah mag, kann in Oldenburg ein Haus kaufen, das in direkter Lage zum Wald oder einem kleinen See liegt. Besonders begehrt ist der Bereich um den Bornhorster See in Ohmstede und Bornhorst. Mehrere, klassisch norddeutsch reetgedeckte Bauernhäuser und Nebenanlagen finden sich dort.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

Stadtteil Eigenschaften Attraktiv für
Kreyenbrück viele beruhigte Wohnstraßen, sehr gute Autobahn- und Nahverkehrsanbindung, weiterführende Schulen leicht erreichbar Familien
Bloherfelde überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, größere Gartengrundstücke, beliebt als Altersruhe in Uni-Nähe, Wildenloh als Ausflugsziel fußläufig erreichbar Senioren, Studenten
Eversten viele attraktive Häuser nahe dem Evester Holz, umfassende Nahversorgung, verschiedene Schulformen direkt im Ort Familien, Paare

Welches Entwicklungspotential hat Oldenburg?

Familien und Senioren, die in Oldenburg ein Haus kaufen möchten, setzen auf Stabilität. Vor allem im mittleren Preissegment und den aufstrebenden Vierteln sind solide, teils deutliche Preissprünge möglich. Da vielerorts schlichtweg neue, adäquate Entwicklungsflächen fehlen, steigen parallel die Bodenpreise. Praktisch jedes Randgebiet ist entweder per Bus oder Autobahn an die Innenstadt angebunden, auch Naherholungsflächen sind nie fern. Dadurch ergeben sich mittelfristig neue Chancen auf ehemaligen Industrieflächen, da die öffentliche Infrastruktur leicht erweitert werden kann. Für die weitere Entwicklung des Häusermarktes bedeutet das vor allem ein langfristig wachsendes, differenziertes Angebot. Der Charakter vieler Viertel wird zwar durch Neubauprojekte, denen Altbausubstanz weichen muss, verändert. Allerdings entstehen dadurch auch wieder neue, wechselvolle Architekturstile. Die Stadt gibt den Investoren größtenteils freie Hand.