Mietwohnungen in Hannover

In Hannover werden derzeit 818 Mietwohnungen angeboten. Die durchschnittliche Kaltmiete in Hannover beträgt 7,20 Euro/m², was einer Mietpreisentwicklung von +1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Wohnungsmarkt in Hannover hält derzeit vergleichsweise 478 Eigentumswohnungen bereit, was bedeutet, dass der Anteil an Mietwohnungen in Hannover 63% vom Gesamtbestand der angebotenen Wohnungen ausmacht.
931,00 € Miete
70 m2 Wohnfläche
2 Zimmer
  • Einbauküche
1.990,00 € Miete
194 m2 Wohnfläche
4 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Einbauküche
1.928,96 € Miete
150,7 m2 Wohnfläche
5 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Einbauküche
480,00 € Miete
90,52 m2 Wohnfläche
3 Zimmer
  • Balkon
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1.390,00 € Miete
153 m2 Wohnfläche
5 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Einbauküche
980,00 € Miete
105 m2 Wohnfläche
4 Zimmer
  • Balkon
1.297,17 € Miete
106,5 m2 Wohnfläche
4 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Einbauküche

Tipps zur Suche in Hannover

Die Landeshauptstadt Niedersachsens bietet eine Vielzahl erschwinglicher Mietobjekte für jeden Geschmack und Anspruch. Vom Kerngebiet rund um die Universität und Innenstadt über die von hier aus östlich gelegenen, weitläufigen Park- und Grünanlagen bis zu den vielfältig bebauten Rändern der Stadt – ist Hannover nicht nur Fixpunkt bedeutender Messeveranstaltungen wie der Cebit, sondern auch ein beliebter Wohnort?

So ist Hannovers Wohnungsmarkt aufgestellt

Mietwohnungen in Hannover

johas - Dollar Photo Club

Wer eine Mietwohnung in Hannover sucht und dabei weder auf eine möglichst grüne Umgebung, noch auf eine gut ausgebaute Infrastruktur verzichten möchte, der findet in dieser Stadt selbst in zentralen Lagen ein zwar überschaubares, dafür aber vielschichtiges Angebot zu erschwinglichen Preisen. Wohnbauflächenpotenziale werden indes auf dem gesamten Stadtgebiet Hannovers detailliert ausgewertet und im Rahmen städtebaulicher Wettbewerbe an Architekturbüros vergeben. Gegenwärtig konzentriert sich der städtische Neubau im Zentrum Hannovers verstärkt auf die Bezirke Linden-Limmer und Leipzig-Mitte; hier vor allem auf die Oststadt, wo auf dem Gelände des ehemaligen Oststadtkrankenhauses ein neues Wohnquartier mit 300 Wohnungen entstehen soll. Auch in Groß-Buchholz und Kirchrode, jenseits der ausgedehnten Wald- und Parkflächen, die das Stadtgebiet zwischen Seelhorst im Süden und List im Norden durchziehen, werden zahlreiche Konversionsflächen einer intensiven Prüfung für den Neubau von Siedlungen unterzogen. Die ehemalige Altenwohnanlage am Trautenauer Hof etwa wird durch ein halbes Dutzend dreigeschossiger Neubauten ersetzt, die rund 160 Wohnungen fassen sollen. Der Bestand an preisgünstigem Wohnraum gilt gegenwärtig zwar als ausreichend, doch sollen diese Verhältnisse auch weiterhin bewahrt werden. So ist die Stadtbauplanung bemüht, den Neubau von Wohnraum auch auf ehemals militärisch oder gewerblich genutzten Flächen voranzutreiben und forciert im Programm „Soziale Stadt” aktuell zusätzlich die Wohnmodernisierung in den Stadtteilen Sahlkamp-Mitte, Stöcken und Hainholz.

Gruppe Bevorzugte Wohnlagen Charakteristika
Singles Südstadt vielfältige Bebauung, Naherholungsgebiete, großes Kultur- und Freizeitangebot
Paare Vahrenwald-List facettenreiche Bebauung, Nähe zum Stadtzentrum, zahlreiche Grünflächen
Familien Buchholz-Kleefeld viele Schulen und Kitas, gute Anbindung zur Innenstadt, Naherholungsgebiete
Studenten Nordstadt Uni-Nähe, zahlreiche Parkanlagen, gute Anbindung an den ÖPNV
Senioren Kirchrode viele ruhige Wohnlagen, gute Nahversorgung, Parks und Grünflächen

Die Preisspannen für Mietwohnungen in Hannover

Eines der charakteristischsten Merkmale Hannovers ist die Tatsache, dass eine Mietwohnung hier so gut wie nie mehr als zehn Minuten vom nächsten Park oder einer ausgedehnten Waldfläche entfernt liegt. In Vierteln wie Zoo oder Kleefeld beispielsweise sind Wälder, Wiesen und Bachläufe integrierter Bestandteil des Stadtbildes und wirken mit ihrer Ausdehnung bis hinunter nach Waldhausen und Seelhorst wie ein einziger, enormer Stadtpark. Eine großzügige Erdgeschosswohnung in Hannover-Zoo kostet bei 80 m² und zwei Zimmern rund 1000€ Warmmiete, Balkon und Garten inklusive. Ganz im Norden in Bothfeld sind Einfamilien- und Reihenhäuser vorherrschend, die in unterschiedlicher Bausubstanz bestehen, welche oftmals mit über den Preis bestimmt. Eine Etagenwohnung mit zwei Zimmern und durchschnittlich 60 m² Wohnfläche kostet hier zwischen 550 und 700€ warm. Ein Mittelwert, der als repräsentativ für weite Teile der Peripheriebezirke Hannovers erachtet werden kann, jedoch auch im Zentrum ähnlich vorzufinden ist. Zwar gibt es in den Kernbezirken von Südstadt-Bult über Leipzig-Mitte bis Linden-Limmer auch Objekte in gehobeneren Preissegmenten, doch eine Dachgeschosswohnung mit 75 m² und zwei Zimmern liegt hier ebenfalls meist bei unter 800€ Warmmiete, nicht selten mit Balkon oder sogar kleinem Garten im Angebot inbegriffen.

Durchschnittspreise für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen

Stadtteil oder Stadtbezirk Zimmeranzahl Wohnungsgröße
Durchschnittspreis warm  
Bemerode 3 Zimmer ca. 75 m² ca. 500€
List 3 Zimmer ca. 90 m² ca. 800€
Südstadt 3 Zimmer ca. 120 m² ca. 1.500€

Die Stadtaufteilung im Detail

Zentrum des Geschehens in Hannover ist die sowohl bei Studenten als auch jungen Familien und Singles beliebte Südstadt. Das Trendviertel am Maschsee beherbergt nicht nur zahlreiche Einkaufsmeilen und Straßen mit Gastronomiebetrieben unterschiedlichen Geschmacks, sondern auch kulturelle Einrichtungen wie die Stadtbibliothek oder das Sprengel-Museum. Studentisch geht es auch weiter nördlich des Zentrums zu. Die Nordstadt ist aufgrund der Leibniz Universität, welche in unmittelbarer Nähe zum Prinzengarten und Georgengarten gelegen ist, bei jungen Menschen ebenfalls sehr gefragt. Zwischen Grünanlagen und der Leine, die nicht weit von hier ihre Bahnen zieht, bietet sich ausreichend Platz für sportliche Aktivitäten oder einen entspannten Spaziergang, um nach dem Lernstress wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Doch auch, wer es gerne belebt mag, kommt von hier mit zahlreichen Bus- und Bahnlinien schnell und problemlos ins Leipziger Zentrum. Von der Nord- bis zur Südstadt laden sogleich viele Konzertveranstaltungen, Wochenmärkte und Sehenswürdigkeiten zum Verweilen ein. Vielen Hannoveranern gefällt vor allem die trotz städtischen Flairs dörfliche Geselligkeit, die zwischen Maschsee und Stadtzoo das Lebensgefühl prägt. Obwohl alleine in der Südstadt rund 40.000 Menschen leben, sorgen die ringsherum gelegenen Treffpunkte im Grünen dafür, dass man sich in dieser Stadt nur selten aus den Augen verliert. Hannover profitiert so von einer im Gegensatz zu anderen Städten wenig zerfaserten Struktur – Wohngebiete sind ebenso konzentriert positioniert wie Parks und Waldflächen, die das Kerngebiet der Stadt vor allem von nordöstlicher bis südöstlicher Richtung einrahmen. Nur wenige Städte können einen See für sich beanspruchen, der fast bis ins Stadtzentrum ragt und den Bewohnern vielfältige Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Wasser- und Ausdauersport bei gleichzeitig nahegelegenen Kunst- und Kulturveranstaltungen bietet. Diese Nähe zum Wasser wird auch etwas weiter südlich zelebriert, wo sich zwischen den Stadtteilen Ricklingen und Döhren-Wülfel die Leinauen erstrecken, im Volksmund liebevoll „Ricklinger Kiesteiche” genannt.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

Stadtteil Eigenschaften Attraktiv für
Kirchrode-Bemerode-Wülferode facettenreiche Bebauung, zahlreiche Objekte in ruhiger Lage, gute Nahversorgung, Tiergarten und andere Parks Familien, Paare, Senioren
Mitte Kernlage, großes Kultur- und Freizeitangebot, hervorragende Infrastruktur Singles, Paare
Südstadt Uni-Nähe, zentrale Lage, viele Bars, Kneipen und Clubs Singles, Studenten

Eigenheiten stadttypischer Mietwohnungen in Hannover

Hannover ist wie viele Städte in den zentralen Lagen vor allem durch eine mit Reihenhäusern durchzogene Bebauung geprägt, meist in Klinkerbauweise, die noch aus der Vorkriegszeit stammt. Unterdessen herrscht in den Randbezirken der Stadt eine größtenteils offene Siedlungsstruktur, die sich aus Ein- bis Zweifamilienhäusern und vereinzelten Villengegenden konstituiert. Das wird vor allem im Südosten in Kirchrode deutlich, wo eine derartige gehobene Wohngegend durch die zahlreichen Parks und Waldflächen ergänzt wird und zu einem vor allem für Familien und Senioren attraktiven Stadtbild beiträgt. In Vierteln wie Döhren-Wülfel wurden ehemalige Arbeitersiedlungen durch Restrukturierung und aufwändigen Sanierungen in moderne Wohngegenden mit dörflichem Ambiente umgewandelt. Zeitgleich befinden sich hier aber auch Wohnhäuser aus der Gründerzeit, die restauriert zu einem vergleichsweise historischen Ortsbild beitragen. Davenstedt, im äußersten Westen Hannovers gelegen, beherbergt vornehmlich große Reihenhaussiedlungen die Anfang der 1980er Jahre mit Rücksicht auf die historische Bausubstanz der alten Ortskerne dort errichtet wurden. Angesichts einer solch vielseitigen Bebauung, die zu keinem der Viertel Hannovers eine klare städtebauliche Kategorisierung zulässt, ist es wenig verwunderlich, dass sich die Stadt als Wohnort auch bei den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen großer Beliebtheit erfreut.