Vorlage zur fristlosen Kündigung eines Mietvertrages


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Tipps rund um die fristlose Kündigung einer Wohnung

Fristlose Kündigung: So gelingt der vorzeitige Mietausstieg

Das Mietrecht gewährt dem Vermieter und dem Mieter in besonderen Fällen das Recht auf eine fristlose Kündigung des Mietvertrags. Damit kann das Mietverhältnis schon vor Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist beendet werden. Nicht selten kommt es zum Rechtsstreit darüber, ob tatsächlich ein Grund für die fristlose Kündigung einer Wohnung vorliegt.

Fristlose Kündigung durch den Mieter

Die außerordentliche Kündigung eines Mietvertrags ist dann möglich, wenn ein Vertragspartner seine Pflichten verletzt. Aus Sicht des Mieters ist dies der Fall, wenn der Vermieter den Hausfrieden nachhaltig stört oder sich weigert, gegenüber störenden Mitbewohnern in zumutbarer Weise vorzugehen. Ein häufiger Anlass für die fristlose Kündigung des Mieters sind gravierende Mängel an den Mieträumen, etwa gesundheitsgefährdender Schimmelbefall. In solchen Fällen muss dem Vermieter aber zunächst die Möglichkeit gegeben werden, den Mangel zu beseitigen. Erst wenn er einer Abmahnung oder Fristsetzung nicht nachkommt, ist die fristlose Kündigung der Wohnung möglich.

Mängel richtig anzeigen und abmahnen

Wahrscheinlich haben Sie Ihren Vermieter zunächst persönlich oder telefonisch auf den Mangel angesprochen. Wenn dieses Gespräch folgenlos geblieben ist, sollten Sie eine schriftliche Mängelanzeige mit Fristsetzung vornehmen. Nur so haben Sie auch tatsächlich einen Beweis, dass der Vermieter von dem Mangel wusste und nichts unternommen hat. Das sichert Sie für den Fall der fristlosen Kündigung ab.

Die Mängelanzeige ist an keine besondere Form gebunden, doch es sollten dabei einige Punkte beachtet werden. Vor allem sollten Sie die Mängel so genau wie möglich schildern. Schreiben Sie nicht einfach „Feuchtigkeit und Schimmel im Schlafzimmer“, sondern geben Sie die genaue Lage (z.B. „an der Außenwand rechts über dem Fenster“), das Ausmaß (z.B. „auf einer Fläche von ca. 18 x 15 Zentimetern“) und Zustand (z.B. „Wandfläche feucht, teilweise Abblättern der Tapete und sichtbarer Schimmelpilzbefall“) an.

Frist zur Mängelbeseitigung

Erwähnen Sie in dem Schreiben vorangegangene Mängelhinweise, zum Beispiel per Telefon, und weisen Sie den Vermieter noch einmal darauf hin, dass er nach § 535 BGB verpflichtet ist, die Wohnung in mangelfreiem Zustand zu halten. Dann fordern Sie ihn dazu auf, den Mangel innerhalb einer von Ihnen gesetzten Frist zu beseitigen. Nennen Sie dazu das genaue Datum und kündigen Sie rechtliche Schritte an, falls bis dahin nichts geschehen ist. Eine Frist von zwei Wochen für den Vermieter dürfte in der Regel angemessen sein. Bei schwerwiegenden Mängeln, wie etwa einem Totalausfall der Heizung im Winter kann sie auch kürzer sein.

Wenn Ihr Vermieter auch auf die Abmahnung hin untätig bleibt, sollten Sie nicht allzu lange mit der fristlosen Kündigung warten. Das Argument, der Mangel sei so schwerwiegend, dass die ordentliche Kündigungsfrist unzumutbar sei, könnte sonst unglaubwürdig werden.

Fristlose Kündigung nach Muster anfertigen

Eine außerordentliche Kündigung des Mietvertrags muss immer schriftlich erfolgen. Wie bei einer ordentlichen Kündigung müssen in dem Schreiben die Adressdaten des Vermieters und Mieters sowie die Adresse und Lage des Mietobjekts angegeben werden. Außerdem ist die Angabe notwendig, ob es sich um ein privates oder gewerbliches Mietverhältnis handelt. Ein wichtiger zusätzlicher Punkt ist die Angabe der Gründe für die fristlose Kündigung des Mietvertrags. Schließlich wird noch eine eventuelle Einzugsermächtigung des Vermieters widerrufen. Um Fehler im Schreiben an den Vermieter zu vermeiden, nutzen Sie für Ihre fristlose Kündigung unser Muster, das von Rechtsanwälten verfasst und geprüft wurde.

Tipp: Verschicken Sie gleichzeitig noch eine ordentliche Kündigung zum nächstmöglichen Termin. Dann sind Sie abgesichert für den Fall, dass Sie in einem Rechtsstreit wider Erwarten unterliegen sollten.

Fristlose Kündigung durch den Vermieter

Für die Kündigung eines Mietvertrags durch den Vermieter gibt es gesetzlich genau geregelte Fristen: Bei bis zu fünf Jahren Wohnzeit gelten drei Monate, bei mehr als fünf Jahren sechs Monate und bei mehr als acht Jahren neun Monate. Der Vermieter darf jedoch auch fristlos kündigen, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Wenn der Mieter die Mietsache vertragswidrig benutzt, also etwa einen Laden in seinen Wohnräumen einrichtet.
  • Wenn sich der Mieter nicht an die Hausordnung hält, also trotz Abmahnung beispielweise weiter die Nachtruhe stört.
  • Wenn der Mieter die Miete nicht zahlt. Hier reicht es schon für eine fristlose Kündigung, wenn der Mieter an zwei aufeinanderfolgenden Terminen die Miete nicht oder nur zum Teil gezahlt hat.

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