Die eigenen vier Wände: Nicht umsonst hat sich dieser Begriff als Umschreibung für das Zuhause durchgesetzt. Die Wand definiert ein Heim, hält es zusammen, trennt Zimmer voneinander und wirkt als Barriere zwischen innen und außen.
Wann ist eine Wand eine Wand?
Man mag es kaum glauben, aber es existiert in der deutschen Bauordnung tatsächlich ein Passus, der genau definiert, wann eine Wand auch tatsächlich als solche bezeichnet werden darf. Und zwar muss ein Bauteil, um den Titel Wand zu verdienen, mindestens fünf mal so lang wie dick sein. Alles, was sich unter dieser Norm bewegt, ist nur eine Stütze. Wände trennen gemeinhin zwei Bereiche voneinander ab und übernehmen zudem wichtige statische Aufgaben, da sie zum einen als Stützen des Gebäudes fungieren und zum anderen als Druckentlaster für die Decke fungieren.
Vorsicht bei Arbeiten an Wänden!
Wie bereits einführend erwähnt, kommt einigen Wänden in einem Gebäude eine im wahrsten Sinne des Wortes tragende Bedeutung zu. Diese tragenden Wände sind integraler Bestandteil der Statik eines Gebäudes und sollten deshalb auf keinen Fall beschädigt oder gar entfernt werden. Sollten Sie also ein umfangreiches Umbauprojekt in Ihrem Zuhause in Angriff nehmen wollen, im Laufe dessen eventuell auch eine Wand durchbrochen oder abgerissen werden soll, ziehen Sie unbedingt einen Statiker zu Rate! Der kann Ihnen genau sagen, welche Wände wie wichtig für die Stabilität eines Hauses sind.
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