Zum Innenausbau eines Hauses oder einer Wohnung zählen all jene Tätigkeiten und Gewerke, die nicht unmittelbar mir dem Rohbau des Gebäudes zu tun haben. So sind Fenster, Treppen und Bodenbeläge Teile des Innenausbaus.
Innenausbau I: Boden und Fliesen
Am Anfang des Innenausbaus steht oft der Boden. Der muss zunächst geglättet werden. Dafür sind Ausgleichsmassen bestens geeignet. Die werden in einer Schichtstärke von 1mm bis 30mm aufgetragen. Weist der Boden größere Niveauunterschiede auf, müssen Sie für diesen Abschnitt des Innenausbaus eventuell spezielle Reparaturmörtel oder aber Estrich aufbringen. Durch diesen Niveauausgleich ist eine ebene Fläche entstanden, die nun mit Fliesen belegt werden kann. Für den Innenausbau großer Räume sollten Sie auch größere Fliesen verwenden, so geht diese Arbeit schneller vonstatten, und der Optik einer so großen Fläche kommt dies ebenfalls zugute. Kleine Fliesen würden unruhiger wirken.
Innenausbau II: Innenwände
Möchten Sie beim Innenausbau einen großen in zwei kleinere Räume unterteilen, lässt sich mit relativ wenigen Handgriffen eine Trennwand ziehen. Hier sollten Sie eine Dämmung in die Wand einbauen. Optimalen Schallschutz erzielen Sie mit 100 mm dicken Profilen, in die Sie 80 mm starke Dämmplatten einbauen können, beispielsweise Holzdämm- oder Zelluloseplatten. Als perfekten Werkstoff für den Innenausbau haben sich Gipsplatten bewährt. Sie sind leicht zu verarbeiten, widerstandsfähig und kostengünstig. Verwenden Sie jedoch für Ihren Innenausbau immer nur aufeinander abgestimmte Produkte eines Herstellers.
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Innenausbau: weiterführende Informationen