Unter dem Begriff Immobilienfinanzierung versteht man die Gesamtfinanzierung eines Grundstückes sowie der darauf befindlichen Gebäude. Bei der Immobilienfinanzierung wird zwischen Eigen- und Fremdkapital unterschieden.
Immobilienfinanzierung mit Fremdkapital
Bei einer Immobilienfinanzierung ist es angebracht, einen Teil der Kosten aus eigenen Mitteln zu decken. Oft reichen diese jedoch nicht aus und Fremdkapital eines Kreditinstitutes wird benötigt. Eine Möglichkeit, eine Immobilie zu finanzieren, ist der Bausparvertrag. Hier wird eine vertraglich vereinbarte Bausparsumme zu einem festgelegten Prozentsatz angespart. Bei Zuteilung des Bausparvertrags wird der bis zur abgeschlossenen Vertragssumme fehlende Teil als Bauspardarlehen gewährt. Eine andere wichtige Variante der Immobilienfinanzierung ist das Baudarlehen. Hier leihen Sie sich einen Betrag über eine Laufzeit von bis zu 35 Jahren oder länger.
Sicherheiten bei der Immobilienfinanzierung
Sobald Sie bei Ihrer Immobilienfinanzierung Fremdkapital von einem Kreditinstitut benötigen, ist dieses natürlich daran interessiert, das Darlehen bestmöglich abzusichern. Bei der Finanzierung wird dies meistens dadurch erreicht, dass eine vom Kreditnehmer als Sicherheit angegebene Immobilie mit einer Grundschuld belastet wird. Diese wird sodann im Grundbuch vermerkt und berechtigt den Gläubiger dazu, im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners, die eigenen Ansprüche durch Zwangsverwertungsmaßnahmen des als Sicherheit angegebenen Objektes abzusichern.
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Immobilienfinanzierung: weiterführende Informationen