Der Begriff Immobilie entstammt dem lateinischen "immobilis", was so viel wie "unbeweglich" bedeutet. Deswegen werden mit Immobilien Grundstücke inklusive der auf ihnen befindlichen Gebäude bezeichnet.
Wertentwicklung von Immobilien
Um den Wert einer Immobilie zu bestimmen, wird ihre Nutzung in sieben Stufen eingeteilt:
1. keine immobilienwirtschaftliche Nutzung (Land- oder Forstwirtschaft),
2. beabsichtige Nutzung (so genanntes Bauerwartungsland),
3. rechtlich abgesicherte Nutzung,
4. vorbereitete Nutzung (bereits erschlossen),
5. erste Nutzung,
6. die bestehende Nutzung und
7. die nicht mehr bestehende Nutzung (Leerstand).
Mann kann davon ausgehen, dass der Wert einer Immobilie in den ersten fünf Stufen stetig steigt. Der Übergang von der ersten zur zweiten und dritten Stufe ist üblicherweise von den prozentual höchsten Wertsteigerungen begleitet. In der sechsten Stufe setzt zumeist die Wertminderung einer Immobilie ein.
So wird der Wert einer Immobilie ermittelt
Grundlegend ist hierfür der Verkehrswert. Dieser wird durch den Preis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung zu erzielen wäre. Der Verkehrswert der Immobilie wird durch drei Verfahren ermittelt: Sachwert-, Eintragswert- und Vergleichswertverfahren.
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