Hamburg - Metropole und wachsende Stadt
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Die Freie und Hansestadt Hamburg ist nach Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands und zugleich ein eigenes Bundesland. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Großstadt in der norddeutschen Tiefebene geht es ständig voran. 1,74 Millionen Menschen leben auf einer Gesamtfläche von 755, 2 Quadratkilometern, fast 10 Prozent der Fläche davon beansprucht der Hamburger Hafen für sich. Die Bewohnerzahl wächst — seit 1999 stieg sie um 35.000. Eine Prognose lautet, dass bis zum Jahr 2040 über zwei Millionen in der Hansestadt leben werden. Zur Metropolregion Hamburg zählen die Freie und Hansestadt sowie die umliegenden 14 Kreise. Sie erstreckt sich über eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern mit ca. 4,2 Millionen Menschen.
Hamburg ist eine grüne Metropole, denn rund 17 Prozent des Stadtgebietes sind Grün- und Erholungsflächen sowie Wald.
Das Landesparlament ist die Hamburger Bürgerschaft; der Senat mit erstem und zweitem Bürgermeister plus acht Senatoren bildet die Landesregierung. Hamburg gliedert sich in die sieben Verwaltungsbezirke Hamburg-Mitte, Altona, Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbeck, Bergedorf und Harburg. Hamburg ist einer der größten Konsularplätze der Welt, weil hier 100 Generalkonsulate und Konsulate ihren Sitz haben (Stand Mai 2006).
Das Bruttoinlandsprodukt 2005 betrug rund 80 Milliarden Euro und erhöhte sich gegenüber 2004 um 1,2 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren lag das durchschnittliche Wirtschaftswachstum stets deutlich über dem Bundesdurchschnitt. So ist es ebenfalls bei der Kennziffer des Bruttoinlandsprodukts je Erwerbstätigen; es liegt mit 76.000 Euro auch über dem Vergleichswert des Bundes von 56.600 Euro. Zu der Bruttowertschöpfung in Höhe von 72,2 Milliarden Euro (berechnet in Preisen von 2005) trug der Sektor Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister exponiert mit 37,8 Prozent bei, gefolgt von Handel, Gastgewerbe und Verkehr (25,8 Prozent), öffentliche und private Dienstleister (18,7 Prozent) sowie den produzierenden Bereichen (17,7 Prozent). Insgesamt 1050,9 Millionen Erwerbstätige zählte die Hafenstadt Ende 2005, davon 937.900 Arbeitnehmer und 113.000 Selbständige. Mit 308.700 Erwerbstätigen führte der Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr die Statistik an. Die öffentlichen und privaten Dienstleister beschäftigten 298.700 Personen; 277.400 arbeiteten in dem Sektor Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister. Im produzierenden Gewerbe fanden 160.900 Menschen Arbeit.
Hamburg ist Medienstadt, denn knapp 13.000 Unternehmen der Branche mit etwa 62.000 Beschäftigten sind in der Hansestadt angesiedelt. Drei der vier größten Presseverlage Deutschlands haben ihren Stammsitz in der Stadt. Aber auch als Luftfahrtstandort punktet die Metropole, denn nach Seattle und Toulouse ist sie der weltweit drittgrößte mit über 30.000 Beschäftigten. Der zweitgrößte europäische Seehafen erfreut die Stadtväter mit einem zweistelligen Wachstum beim Containerumschlag seit sieben Jahren. Der Senat hat mit dem Leitbild - Metropole Hamburg e- Wachsende Stadt - eine langfristige Wachstumsstrategie aufgelegt. Ziel ist eine bessere internationale Positionierung im Wettbewerb der Regionen und den Standort noch attraktiver zu machen.
Dabei ist bereits jetzt die Tourismusbranche mit 6,4 Millionen Übernachtungen und rund 96.000 Beschäftigten im Jahr 2005 gut aufgestellt. Hamburg rangiert bei den Übernachtungen an dritter Stelle in Deutschland nach Berlin und München. Die Vielzahl an touristischen Einrichtungen der Stadt — wie Theater, Museen, Musicals oder Schiffsausflüge — ist nicht nur für Tagesbesucher und Übernachtungsgäste interessant, sondern auch für die Bewohner. Beispielsweise sind ebenfalls die Märkte weit über die Landesgrenze hinaus bekannte Anziehungspunkte. Der Hamburger Großmarkt ist der bedeutendste in Deutschland. 342.000 Tonnen Obst und 386.000 Tonnen Gemüse wechselten 2005 den Besitzer. Etwa 80 Wochenmärkte, dazu gehört auch der legendäre Fischmarkt am Hamburger Hafen, bieten frische Waren und Gebrauchsartikel an.
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Der Wohnungsmarkt befindet sich in sanfter Bewegung; in beliebten Stadtvierteln in der Innenstadt mit attraktiven Altbaubeständen sind moderat gestiegene Preise zu verzeichnen. Andererseits gibt es bei älteren Neubauten Preissenkungen. Generell liegt das Mietniveau etwa auf dem gleichen Stand wie das anderer größerer Städte. Höher sind die Mieten in München, preiswerter in Berlin. Eine große Auswahl an Wohnimmobilien für jeden Bedarf findet sich unter www.immobilienscout24.de.