Existenzgründung ist der Weg in die eigene berufliche Selbstständigkeit. Existenzgründungen werden in Deutschland stark staatlich gefördert.
Vorraussetzungen der Existenzgründung
Der erste Schritt einer Existenzgründung ist die formaljuristische Gewerbeanmeldung oder die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit beim Finanzamt. Anschließend können auf den Existenzgründer weitere Formalitäten zukommen, wie etwa die Mitgliedschaft in der IHK oder die Eintragung in die Handwerkerrolle. Bei handwerklichen Berufen ist zwischen Tätigkeiten, die einen Meistertitel erforderlich machen und handwerksähnlichen Tätigkeiten zu unterscheiden. Für bestimmte Tätigkeiten sind weitere Genehmigungen erforderlich, wie z.B. die Gaststättenkonzession für die Eröffnung eines Lokals. In anderen Fällen sind Sachkundenachweise nötig. Grundsätzlich empfiehlt es sich, vor der Existenzgründung an einer Beratung teilzunehmen.
Föderung der Existenzgründung
Es gibt zahlreiche Maßnahmen zur Förderung von Existenzgründungen. Dazu gehören vor allem begünstige Darlehen der staatlichen KfW-Bank, die zugleich Auskunft über alle weiteren möglichen Gründungshilfen gibt. Außerdem gehören Zuschüsse, sowie Mittel für die unternehmerische Fortbildung, für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit dazu. Sollten Sie für Ihre Existenzgründung keinen Anspruch auf Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit haben, können Sie auf Mittel des Europäischen Sozialfonds zurückgreifen. Außerdem sind Existenzgründerwettbewerbe eine sehr gute Möglichkeit, eine Geschäftsidee zu promoten und Zuschüsse zu erhalten.
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