Ein Bausatzhaus ist ein Wohnhaus, dessen Einzelteile von einem Unternehmen geliefert werden, um sodann vom Bauherren selbst zusammengebaut zu werden. Der Aufbau eines Bausatzhauses gibt jedem Bauherrn die Chance zu viel Eigenleistung.
Auf dem Weg zum Bausatzhaus
Ein Bausatzhaus wird in Absprache mit dem Architekten des Anbieters geplant. Anhand der Angaben über Wohnfläche, Grundriss und Anzahl der Geschosse wird dann eine detaillierte Kostenübersicht unter Berücksichtigung der Eigenleistung vorgenommen. Sie sollten genau wissen, welche Leistungen des Bausatzhauses sie selbst erbringen können. Damit kann dann der Einsatz der Handwerker und Fachleute besser eingeplant werden, während Sie das Material und die Anleitungen für die Gewerke, die Sie selber ausführen, erhalten. Sehr wichtig beim Bausatzhaus ist der enge Kontakt zwischen dem Bauherrn und dem Baubetreuer, der die richtige Arbeitsweise erklärt und demonstriert.
Die Eigenleistungen des Bausatzhauses
Bei der Errichtung eines Bausatzhauses ist vor allem der persönliche Einsatz der ganzen Familie gefragt - oft auch inklusive der Hilfe von Nachbarn oder Verwandten. Ihnen stehen für das Bausatzhaus viele unterschiedliche Baustoffe und Systeme zur Verfügung: Ziegel, Porenbeton, Blähton, Bims, Verfüllsteine mit Betonkern oder massive Holzbalken. Als selbstbaufreundlich haben sich Verfüllsysteme erwiesen. Wie Legosteine werden Schalungselemente aus Hartschaum, Holzspanbeton oder Blähton im Mauerverband aufeinander gesetzt. Diese Elemente werden anschließend lagenweise mit Beton verfüllt, so dass ein durchgängiges und stabiles Betongerüst für Ihr Bausatzhaus entsteht.
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Bausatzhaus: weiterführende Informationen