Gewerbefläche: Laden & Ladenlokal mieten in Kiel

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2.000,00 € Miete
78 m2 Gesamtfläche
78 m² Teilbar ab

Tipps zur Suche in Kiel

Im Lauf seiner Geschichte musste die Landeshauptstadt Kiel viele steife Brisen über sich ergehen lassen. Zeitweise soll die Stadt sogar Piraten beherbergt haben. In den letzten Jahren herrscht aber vor allem Aufwind. Der Einzelhandel in Kiel profitiert von dem ausgezeichneten touristischen Profil der Hansestadt. Inzwischen steigen deswegen auch die Durchschnittsmieten wieder. Es finden sich aber noch immer zahlreiche einzelhandelsrelevante Lagen, die sich durch Nähe zur Innenstadt und vergleichsweise günstige Mieten gleichermaßen auszeichnen.

Kiel – Einzelhandel in der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein

Als Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein hat Kiel nicht nur einen sehr guten Ruf, sondern auch eine florierende Wirtschaft aufzuweisen. Während die Hansestadt in der Vergangenheit vor allem den Schiffbau und die Schwerindustrie zu ihren bedeutendsten Wirtschaftszweigen zählte, sind heute bereits mehr als 70 Prozent aller Beschäftigten im Dienstleistungssektor angestellt. Zahlreiche große Firmen haben sich auch im Bereich des Binnenhafens angesiedelt, welcher zu den größten in Europa zählt. Jährlich werden hier fast zwei Millionen Besucher abgefertigt, die von Kiel aus mit der Fähre nach Norwegen und Schweden fahren oder eine ausgedehnte Kreuzfahrt unternehmen. Mit mehr als 240.000 Einwohnern zählt Kiel zwar nicht zu den größten Städten Deutschlands, jedoch besuchen jährlich mehr als 10 Millionen Menschen die Stadt an der Ostsee, um sich von ihrer eigenen norddeutschen Architektur begeistern zu lassen und die Ruhe der See zu genießen oder das größte Segelsportereignis der Welt zu erleben – die Kieler Woche. Allein im Juni letzten Jahres hat die Kieler Woche mehr als drei Millionen Besucher in die Landeshauptstadt gelockt. Der Einzelhandel in Kiel profitiert stark vom Prestige der Stadt und konnte seine Umsätze in den letzten Jahren stetig steigern. Ein Trend, der sich auch auf die Preise am Immobilienmarkt niederschlägt. Hatte der Einzelhandel in der Kieler Innenstadt  vor wenigen Jahre noch mit einem schwachen Umsatz und einer niedrigen Passantenfrequenz zu kämpfen, hat sich der Trend heute gewendet. Führende Wirtschaftsinstitute prognostizieren dem Einzelhandel von Kiel ein stabiles und vor allem anhaltendes Wachstum. 

Immobilien sind im gesamten Stadtgebiet verfügbar und sehr beliebt

Der Einzelhandel in Kiel kann stark von seinem gut vernetzten Umland profitieren. Die ausreichende Entfernung zu den nächst größeren Städten schafft Kiel nahezu eine Alleinstellungsposition. So sind die Shoppingzentren der Metropole Hamburg gut 90 Kilometer von Kiel entfernt – genug Raum also, um dem Einzelhandel von Kiel keine Konkurrenz zu machen. So geschützt konnte sich Kiel zum lebhaften Standort für den Einzelhandel in ganz Schleswig-Holstein entwickeln. Denn die Standortfaktoren der Hansestadt sind eindeutig: Zusammen mit dem Hafen verfügt die nördlichste Großstadt Deutschlands über eine gutes Infrastrukturnetz und eine starke Wirtschaft. Als Landeshauptstadt ist Kiel außerdem Sitz mehrerer Verwaltungsbehörden und Ministerien sowie der größten Universität des Bundeslandes, an die zahlreiche Forschungsinstitute wie zum Beispiel das renommierte Institut für Weltwirtschaft angegliedert sind. Der Immobilienmarkt für den Einzelhandel profitiert ebenfalls vom Tourismus und von der verhältnismäßig kleinen Größe der Stadt. In den letzten Jahren konnten stets mehr als 420 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Als Kiels Top-Lage gilt die Holsteinstraße, in welcher sich der Einzelhandel geballt hat. Dennoch sind die gesamte Alt- und Vorstadt beliebte Einzelhandelsregionen, ebenso daran angrenzende Bezirke wie Hassee. Die Preise für Einzelhandelsimmobilien liegen in Kiel zwischen 3.000 und 5.100 Euro für ein Ladenlokal von 60 Quadratmetern Größe.

Im Fokus: Die Top-Lagen für den Einzelhandel

Mit einer Verkaufsfläche von insgesamt mehr als 115.000 Quadratmetern ist die Altstadt der wichtigste Standort für den Einzelhandel in Kiel. Dank der hohen Zentralität der Hansestadt kann es sich kaum ein großflächig agierender Filialist erlauben, nicht mit einem Ladengeschäft in Kiel vertreten zu sein. Anziehungsstarke Kundenmagneten wie die Textilwarenhändler TK Maxx oder Karststadt befinden sich vor allem in der Holstenstraße – einer der ältesten Fußgängerzonen Deutschlands und 1-A-Lage von Kiel. Nachdem die Kieler Innenstadt lange unter der Konkurrenz von Shoppingzentren wie dem Ostseepark in  Schwentinental oder dem Citti-Park gelitten hat und sinkende Umsätze verzeichnen musste, hat sich der Trend nun wieder gewendet. Durch die Strahlkraft der großen Filialisten hat sich das Interesse zugunsten der Altstadt von Kiel verschoben. In den letzten Jahren konnte wieder eine signifikant steigende Passantenfrequenz beobachtet werden. Inzwischen hat auch der Immobilienmarkt mit anziehenden Spitzenmieten auf die neue Attraktivität der Holstenstraße reagiert. Lagen die Spitzenmieten für ein Ladenlokal von 60 Quadratmetern im Jahr 2013 noch bei rund 4.800 Euro im Monat, sind sie bis zum letzten Jahr auf mehr als 5.100 Euro gestiegen.

So gestaltet sich die Lage für den Einzelhandel im Sophienhof

Nach der Holstenstraße in der Altstadt gehört vor allem der Sophienhof gegenüber des Kieler Hauptbahnhofs zu den Top-Standorten der Stadt. Lange Zeit standen die beiden sogar in Konkurrenz zueinander. Heute hat sich die Lage für den Einzelhandel in Kiel beruhigt. Grund dafür ist das unterschiedliche Kundenprofil, das die beiden Top-Adressen der Stadt ansprechen. Insgesamt haben Neugestaltung und Ausbau des Sophienhofes die Innenstadt sogar gestärkt, indem vermehrt Kunden ins Kieler Stadtzentrum gezogen werden konnten, die sonst in den  Shoppingzentren an der Peripherie zum Stadtkern einkaufen gingen. Mit den beiden großen Filialisten H&M und Peek & Cloppenburg verfügt der Sophienhof zwar über starke Kundenmagneten, bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass im Shoppingzentrum vor allem Betriebe aus der Gastronomie ansässig sind. Aufgrund der steigenden Nachfrage und dem schleppenden Zuwachs an neuen Flächen ist für den Sophienhof in Zukunft allerdings mit einer steigenden Attraktivität zu rechnen. Führende Branchenbeobachter gehen von steigenden Durchschnittsmieten für den Sophienhof sowie für die gesamte Kieler Innenstadt aus.

Attraktive Randlagen für eine Investition in den Einzelhandel

Rund um die Innenstadt befinden sich zahlreiche einzelhandelsrelevante Lagen, die sich durch vergleichsweise günstige Mieten auszeichnen. In Stadtteilen wie Damperhof, Mitte und Brunswik profitiert der Einzelhandel noch von der direkten Nähe zur Innenstadt. Die Durchschnittsmieten für den Einzelhandel in Kiel befinden sich hier allerdings bereits auf einem deutlich abgesenkten Niveau. Das Angebot in Vierteln wie Ravensberg, Brunswik, Düsternbrook oder Schreventeich-Hasseldieksdamm ist zwar relativ überschaubar, dafür haben die jeweiligen Teilmärkte ein sehr hohes Wachstumspotenzial. Seitdem die Immobilienmärkte in den Top-Ten-Städten Deutschlands zu überhitzen drohen, suchen finanzstarke Investoren zunehmend auch in mittelgroßen Städten wie Kiel nach geeigneten Objekten, die große Renditechancen versprechen.

Im Überblick: Die Angebotsstruktur für den Einzelhandel in Kiel

Stadtbereich

Angebot

Mietniveau

Top-Lagen

(Vorstadt; Altstadt)

60 Quadratmeter Einzelhandelsfläche mit hohem Nutzwert

ca. 1.500–5.100 Euro

Seitenlagen

(Damperhof; Mitte; Brunswik)

60 Quadratmeter Einzelhandelsfläche mit gutem Nutzwert

ca. 720–1.200 Euro

Peripherie

(Ravensberg; Düsternbrook; Schreventeich-Hasseldieksdamm)

60 Quadratmeter Einzelhandelsfläche mit durchschnittlichen Nutzwert

ca. 400–840 Euro