Die einen spannen ihre Freunde als Umzugshelfer ein, andere lassen sogar die Kartons von Profis packen. Für alle gibt es Spezial-Angebote der Transport-Unternehmen.

Profis unterscheiden zwischen vier Umzugsarten, deren Preis natürlich zudem von der Entfernung abhängt. Am sparsamsten ist der private Do-it-yourself-Umzug – wobei manche sich zumindest den Brummi-Fahrer auf Stundenbasis dazu mieten. Beim Full-Service wird von den netten Umzugshelfern das Schleppen, aber auch das lästige Ein- und Auspacken abgenommen. Echten Luxus, der aber auch kostet, bietet der Komfort-Service, bei dem zusätzlich noch Möbel oder E-Geräte montiert werden. Und beim Übersee-Umzug regeln die Transport-Fachleute zusätzlich alle Zollformalitäten.
Wer möchte, kann seinen Umzug vorher genau mit einem Umzugsberater durchsprechen, den große Speditionen kostenlos und unverbindlich stellen. Ausgeklügelte Checklisten, Halteverbots-Schild-Bestellen bis Lagerraum anmieten, kann man aber auch gut online. Passende Umzugsunternehmen finden Sie auch im Netz.
Aufwendige Extrafahrten für sperrige Güter wie z.B. das Erbklavier der Tante oder das übergroße Sofa kann man vermeiden und sie stattdessen als Beiladung aufgeben – per Kleintransport oder Kleinversendung.

Achten Sie darauf, dass der Umzugswagen über Decken und Gurte verfügt - meist ein kostenloser Service der Spedition, damit Ihre Schätze nicht beschädigt werden. Wichtig ist außerdem, den Versicherungsschutz vorher abzuklären. Meist beinhaltet die Fahrzeugmiete bereits die Haftpflichtversicherung. Kunden können aber zusätzliches Vollkasko-Schutz abschließen und den Selbstbehalt selbst festlegen. Wird Ihr Umzug komplett durch eine Umzugsfirma übernommen, übernimmt Ihre Hausratversicherung Schäden, denn die geht davon aus, dass Profis am Werk sind.
Oft ist es schlau, Umzugskartons nur zu mieten, damit sie den Boden später nicht verstopfen - hierzu können Sie sich bei Ihrem Umzugsunternehmen informieren. Aber auch online gibt es günstige Angebote.