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Energiespartipps - Energie und Geld sparen

Bewusster mit Strom umgehen, ist die einfachste Methode, Energie zu sparen. Moderne Heimelektronik, wie Fernseher, Videorekorder, Satellitenreceiver, Stereoanlagen, Drucker usw. haben meist keinen richtigen Ausschalter mehr, sondern wechseln nur in den Bereitschaftsbetrieb, den Stand-by-Modus. 5 bis 15 Watt verbrauchen sie dann immer noch, manche auch mehr. Das summiert sich übers Jahr (siehe Tabelle).

Einfache Abhilfe schafft eine Steckdosenleiste mit Ausschalter. Sie steigert auch die Lebensdauer Ihrer Geräte. Bei Videorekordern oder Anrufbeantwortern können allerdings Ihre Einstellungen verloren gehen.

Energie-Verbrauch ausgewählter Geräte im Stand-by-Modus pro Jahr:

Gerät Verbrauch in kWh
Farbfernseher 73
Videorekorder 101
Satelliten-Receiver 175 - 307
Stereoanlage 102
Computer mit Monitor (14 Zoll) 162
Tintenstrahldrucker 123
Farblaserdrucker 1752
Telefax 96
Anrufbeantworter 26

Beleuchtung

BeleuchtungEnergiesparlampen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom als normale Glühlampen und haben zudem eine längere Lebensdauer.

• Licht nur dort einschalten, wo es nötig ist. Das setzt voraus, dass Sie Bereiche je nach Bedarf erhellen können.

• Arbeitsplätze dort einrichten, wo das meiste natürliche Licht hinkommt, also in Fensternähe.

• Energiesparlampen brauchen nur 20 Prozent des Stroms normaler Glühlampen und haben eine zehnmal längere Lebensdauer. Der Mehrpreis lohnt sich. (siehe auch "Exkurs: Energiesparlampen").

• Deckenfluter sind Stromfresser:
Sie verbrauchen das Fünffache einer normalen Glühlampe (300 Watt / 60 Watt).

• Halogen-Strahler bringen 25 Prozent mehr Lichtausbeute als herkömmliche Glühlampen und leben doppelt so lange. Allerdings werden oft mehr von ihnen installiert - hier hilft nur genaues Rechnen.

Kühlen und Gefrieren

Kühlen und GefrierenTüren von Kühl- oder Gefrierschrank sollten immer so kurz wie möglich offen stehen.

• Kühlen Sie nicht mehr als nötig:
Kühlschrank 4-5 °C, Gefrierschrank -18 °C.

• Kühlschränke ohne Gefrierfach brauchen 20 Prozent weniger Strom.

• Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank.

• Auf die richtige Größe achten:
Eine halb gefüllte Gefriertruhe braucht fast genauso viel Strom wie eine ganz gefüllte.

• Die Türen nur so kurz wie nötig öffnen.

• Kühlgeräte gehören an einen möglichst kühlen Platz.
Daher sollte auf genügend Abstand zu Heizkörpern geachtet und Sonnenbestrahlung vermieden werden.

Waschmaschine

WaschmaschineNiedrige Waschtemperaturen bedeuten auch weniger Stromverbrauch.

• Die Maschine grundsätzlich voll beladen.

• Möglichst niedrige Temperaturen verwenden. Kochwäsche nur bei Krankheit, sie braucht ein Drittel mehr Strom.

• Flecken vorher behandeln und die Wäsche einweichen.

• Auf das Vorwaschprogramm verzichten, spart 20 Prozent Wasser und Energie.

• Ein eigener Warmwasseranschluss für die Waschmaschine kann sich lohnen, wenn das Wasser über eine Solaranlage oder Wärmepumpe erhitzt wird.

Wäschetrockner

WäschetrocknerWäschetrockner verbrauchen sehr viel Strom. Wenn möglich sollte die Wäsche daher anderweitig getrocknet werden.

• Trockner brauchen für dieselbe Menge Wäsche die doppelte Menge Strom wie eine Waschmaschine im Kochwaschgang: Wenn möglich, die Wäsche anderweitig trocknen.

• Den Trockner grundsätzlich voll beladen.

• Die Wäsche sollte nicht mehr zu nass sein: vorher gut schleudern, bei mindestens 1000 Umdrehungen.

• Wird nachher gebügelt, reicht die Einstellung "bügeltrocken".

• Das Flusensieb nach jedem Gebrauch reinigen.

Spülmaschine

SpülmaschineSparprogramm vor Vollprogramm.

• Beim Kauf auf die richtige Größe achten:
Spätestens nach einer Woche sollte sie voll sein.

• Nur voll beladen anschalten.

• Grobe Speisereste nicht vorspülen, sondern mit einer Serviette entfernen.

• Die Türen immer gut verschließen, so trocknen keine Speisereste an und Sie müssen nicht vor- oder nachspülen.

• Das Sparprogramm braucht üblicherweise ein Drittel weniger Strom und Wasser als das Vollprogramm.

Elektroherd und Mikrowelle

Elektroherd und MikrowelleDurchmesser von Herdplatte und Kochtopf sollten übereinstimmen.

• Die Durchmesser von Herdplatte und Kochtopf sollten übereinstimmen. Ein zu großes Kochfeld verschwendet bis zu 30 Prozent Energie.
Ceran-Kochfelder passen sich zum Teil schon automatisch an bzw. lassen sich in ihrer Größe verändern.

• Induktionskochfelder sind am sparsamsten: Sie erwärmen nur den Kochtopf und nicht die Kochplatte.

• Edelstahltöpfe strahlen weniger Wärme nach außen ab als Emailletöpfe.

• Wasserkocher sind sehr effizient und verbrauchen für dieselbe Menge Wasser nur die Hälfte an Strom wie ein Wassertopf auf dem Herd.

• Garen Sie mit wenig Flüssigkeit und bei geschlossenem Deckel. Setzen Sie einen Schnellkochtopf ein.

• Moderne Backöfen backen auch auf zwei Ebenen gleich gut. Vorheizen müssen Sie nicht unbedingt.

• Kleine Portionen (bis 400 Gramm) erwärmt die Mikrowelle energiesparender als ein Herd.

Computer

• Computer ziehen im ausgeschalteten Zustand oft Strom: Hier hilft eine ausschaltbare Steckerleiste.

• Größter Stromfresser ist der Monitor: bis zu 70 Prozent des gesamten Energiebedarfs verbraucht er. Wird er nicht genutzt, einen dunklen Bilschirmschoner ("blank screen") nutzen oder im Betriebssystem "Standy by" aktivieren. Das bringt bis zu 60 Prozent Ersparnis.

• LCD-Flachbildschirme sind sparsamer und augenschonender als Röhrenmonitore.

Batterien und Akkus

•  Batterien sind die mit Abstand teuerste und umweltschädlichste Energiequelle. Schon für ihre Herstellung werden große Mengen Energie und Rohstoffe verbraucht.

• Besser sind Akkus: Sie können bis zu tausend Mal wiederaufgeladen werden und kosten nur wenig mehr als normale Batterien.

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