Wie also sieht das perfekte Projekt-Auto aus? Ein Bagger, der mit 150 km/h über die Autobahn flitzen kann? Scherz beiseite: Den totalen Kompromiss auf Rädern gibt es nicht - an irgendeiner Stelle müssen auch die so genannten Allrounder Abstriche machen. Ein Lieferwagen ist praktisch, um Baumaterial zu verfrachten, jedoch kriegen Sie damit unter der Woche vor dem Büro keinen Parkplatz.
Quelle: NISSAN - 4x4 PATHFINDER
Aber es gibt Fahrzeugklassen, die sich für Alltag und Wochenende gleichermaßen anbieten: Die 4x4 oder die davon abgeleitete Gattung des SUV. Auf den europäischen Teerstraßen sind sie mittlerweile häufiger zu sehen, als im Gelände oder in der Wüste. Neben den Offroad-Legenden wie Jeep oder Land Rover Defender bieten Hersteller wie Nissan oder Ford längst sportliche Straßen-Varianten der Vierradantriebler an.
Böse Zungen sagen diesen Fahrzeugen – insbesondere in der Stadt – nach, dass sie überdimensionale Einkaufswagen sind, die viel Sprit schlucken und die Sicht versperren. Zugegeben braucht kein Kind mit einem Vierradantrieb in den Kindergarten gefahren werden, aber für Hausbauer und Hobby-Handwerker sind sie das goldrichtige Projektauto! Denn beim genauen Hinsehen erkennt man ausgezeichnete Eigenschaften für Projektarbeit:
Der Pick-up hat eine optimale Ladefläche
In den USA ist diese Bauart mit Kabine vorn und offener Ladefläche hinten sehr beliebt und auch bei uns wächst die Begeisterung. Und das mit Recht. Gerade für den Transport von wetterunempfindlichem Material, das gern schon mal etwas verdreckt am Baustofflager angetroffen wurde - von Gerüstteilen bis hin zu Gehwegplatten - gibt es nichts Besseres. Und wer jetzt einen verbeulten 69er Ford Pick-up vor Augen hat, irrt. Längst gibt es moderne Varianten mit schönem Design, die sportlich aussehen und großstadttauglich sind wie der Nissan Navara oder der Volkswagen Amarok.