Holzböden werden geklebt, genagelt oder geschraubt. Das sollte man einem Fachmann überlassen. Fertigparkett und Laminatboden haben häufig eine Klick-Verbindung, die auch dem Heimwerker eine Verlegung ermöglicht.
Massiver Holzfußboden wird entweder auf einen vorbereiteten Estrich oder eine Verlegespanplatte geklebt oder auf einen sogenannten Blindboden genagelt oder geschraubt. Das ist eine Aufgabe für den Fachhandwerker.
Auch zweischichtiges Fertigparkett wird vom Fachmann geklebt. Mehrschichtparkett ist ebenfalls eine Sache für den Experten, wenn es auf den Untergrund oder in Nut und Feder geklebt werden soll.
Dreischichtiges Fertigparkett und Laminatboden besitzt heute meist ein Klick-Profil und erlaubt eine schwimmende Verlegung durch den Heimwerker. Dabei werden die Bodenelemente mit dem Profil ineinandergeschoben und heruntergedrückt. Der Untergrund muss aber besonders eben sein, damit der Boden nicht federt und in den Verbindungen bricht. Eine geeignete Unterlage gleicht leichte Unebenheiten des Untergrundes aus und wirkt gleichzeitig als Schallisolierung gegen die "Klack"-Geräusche beim Gehen. Die Verlegerichtung ist meist quer zur Fensterfront. Das kann sich ändern, wenn man zwei Räume ohne Trennfuge miteinander verbinden will. Etwas kniffelig sind auch die Bereiche von Türzargen und Wandheizungen. Ein ausreichender Abstand zur Wand (Dehnfuge) muss eingehalten werden. Später überdeckt eine Sockelleiste diese Fuge.