Massivholzböden sind wahlweise mit behandelter oder unbehandelter Holzoberfläche erhältlich. Ist die Oberfläche roh, muss sie nach dem Verlegen geschliffen und mit einem Oberflächenschutz versehen werden.
Massivholzböden gibt es in fünf Grundformen:
- Parkettstäbe und Parkettriemen sind mindestens 40 mm breit, 250 mm lang und 14 bis 22 mm dick. Sie sind meist mit Nut und/oder Feder versehen und werden auf den Unterboden geklebt, genagelt oder geschraubt. Damit lassen sich viele verschiedene Muster legen, die gängigsten sind Schiffsboden und Fischgrät.
- Mosaikparkett besteht aus kleineren Stäben, die bis 35 mm breit, 115-165 mm lang und 8 mm dick sein können. Aus diesen Stäben werden die typischen Quadrate des Mosaikparketts verlegt.
- Industrieparkett/Lamellenparkett sind senkrecht gestellt Kleinstäbe in den Abmessungen von Mosaikparkett. Durch die Anordnung in Hochkantform ergibt sich eine Dicke bis 25 mm und ein besonderes Oberflächenbild.
- Lamparkett ist in Deutschland weniger gebräuchlich. Es sind massive Parkettstäbe von geringer Dicke ab 7 mm, die auf den Unterboden geklebt werden. Mit ihnen lassen sich die gleichen Verlegemuster wie bei Stabparkett bilden.
- Parkettdielen bestehen aus einem Stück. Sie sind breiter und länger als ein Parkettstab, bis über 6 m. Ein Dielenboden kann aus gleichmäßigen oder aus unterschiedlich langen und breiten Dielen aufgebaut werden.
Mosaikparkett und Industrieparkett