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Sanierung eines 70er-Jahre-Hauses: Moderne Kombi-Solarheizung mit Pufferspeicher und wasserführender Kaminanlage

Nach 20 Jahren Betrieb hatten die Hausbesitzer dieses Dreifamilienhauses aus den 1970ern immer wieder Probleme mit dem Heizkessel. 2009 haben sie den alten Heizkessel dann ausgebaut und die gesamte Heizungsanlage für Beheizung und Warmwasseraufbereitung von Grund auf erneuert.

 

Um die 220 m2 große Wohn¬fläche des Hauses effizient, sparsam und zugleich umwelt¬schonend mit Wärme versorgen zu können, sollte an die Stelle der alten Zentralheizung ein leistungs¬fähiges Solarheizsystem mit großem Pufferspeicher treten. Und der alte offene Kamin gegen eine moderne wasserführende Kaminanlage - mit integriertem Wärme¬tauscher zur Einbindung in das Heizsystem - ersetzt werde.

Objektansicht nach Fertigstellung. Die Indachmontage der über die gesamte Dachbreite laufenden Sonnenkollektoren ergibt ein schönes optisches Bild.

Ergebnisse der Sanierung

Der Jahresenergieverbrauch bei diesem (nicht wärmegedämmten) Wohnhaus liegt bei ca. 50.000 kWh, das entspricht ca. 5.000 Liter Heizöl bzw. 5.000 Kubikmeter Gas

  • davon Warmwasserbereitung ca. 10.000 kWh
  • davon Heizung ca. 40.000 kWh
  • Dies entspricht einem Energiebedarfswert von 227 kW/m2

Einsparpotential gegenüber der alten Gaszentralheizung jährlich 3.000 m3 Gas/ 3.000 l Heizöl

Die neue Heizungsanlage mit ihren technologisch ausgereiften und leistungsfähigen Einzelkomponenten entlastet nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt: Sowohl solar erzeugte Wärme wie auch der Brennstoff „Holz“ sind CO2-neutral.