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Welche Heizung ist die richtige?

Fußbodenheizung

Die Wahl eines Heizungssystems beeinflusst nicht unerheblich das Raumklima und damit die Gesundheit Ihrer Familie. Nicht zuletzt aus diesem Grunde entscheiden sich fast 50 Prozent der Bauherren beim Neubau eines Einfamilienhauses für eine Flächenheizung in Form einer Fußbodenheizung. Durch Ihre problemlose Kombination mit alternativen Energien wie Brennwerttechnik, Solarenergie und Umweltwärme eignet sich dieses System übrigens hervorragend für ein Niedrigenergiehaus. Dabei garantiert es nicht nur größtmöglichen Komfort, sondern ist auch umweltfreundlich und spart Ihr Geld.
Doch denken Sie daran: beim Kostenvergleich mit den sonst üblichen Radiatoren kann die bei uns gebräuchlichste Art der Flächenheizung, die Warmwasserfußbodenheizung, auf den ersten Blick rund 20 bis 30 Prozent teurer sein. Meist enthält die Kalkulation der Fußbodenheizung jedoch Kosten, die üblicherweise anderen Gewerken zuzuordnen sind. Aber dafür spart man bei den Folgekosten: Weil bei einer Fußbodenheizung die Durchschnittstemperatur von Boden- und Wandflächen im Raum höher liegt, kann die Raumtemperatur bis zwei Grad niedriger gehalten werden. Das spart bis zu zwölf Prozent Energiekosten. Bei einer modernen Fußbodenheizung werden auf Trittschall- oder Wärmedämmung beispielsweise langlebige Kupferrohre in engen Schlangen verlegt. Die bei Kupfer kleineren Rohrdimensionen ermöglichen übrigens eine geringe Estrichhöhe.

Flächenheizungen

Flächenheizungen lassen sich auf verschiedene Weise in das häusliche Heizsystem integrieren. Die unsichtbaren Wärmequellen garantieren neben einem körperlichen Wohlgefühl zudem noch weitere Vorteile, denn Flächenheizungen sind Niedertemperatursysteme, was sowohl für die Vorlauftemperatur als auch die Oberflächentemperatur gilt. Je nach Gebäude reicht eine Temperatur von 25 bis 28 Grad Celsius an der Oberfläche auch bei sehr frostigen Außentemperaturen.

Wandheizungen

Sehr beliebt sind inzwischen auch Wandheizungen. Auch hier wird durch die Strahlungswärme eine gleichmäßige Erwärmung erzeugt. Denn anders als der klassische Heizkörper unter dem Fenster erwärmt die Wandheizung nicht durch erhitzte zirkulierende Luft, sondern durch Infrarotstrahlung. Deshalb wird es mit einer Wandheizung auch deutlich schneller warm als mit anderen Heizmethoden.

Kombination aus Fußboden- und Wandheizungen

Eine besondere Lösung ist natürlich die Kombination von Fußboden- und Wandheizung, die nicht nur einen höheren Wärmebedarf abdeckt, sondern durch ein Höchstmaß an Strahlungswärme die Ansprüche eines Bauherren an ein optimales Wohlbefinden erfüllt.
Eine solche einheitliche Lösung zeichnet sich insbesondere durch flexible Installationsmöglichkeiten aus. Sicherheit bietet dabei der Einsatz des gleichen Rohrtyps für beide Anwendungen beispielsweise mit Flächenheizungsrohren aus Kupfer. Anders als Kunststoffrohre lassen sich unter Putz verlegte Kupferrohrleitungen mit einem Metallsuchgerät jederzeit leicht orten. Bei Wandheizungen ist das ein wesentlicher Vorteil - zum Beispiel wenn man Löcher in die Wand bohren möchte, um ein Regal oder ein Bild aufzuhängen. Übrigens ist bei Flächenheizungen auch die Wärmeleitfähigkeit des eingesetzten Werkstoffs wichtig, die hier einen entscheidenden Einfluss auf die Wärmeleistung des Systems hat.

Metallene Werkstoffe wie Kupfer, das aufgrund seiner überdurchschnittlich guten Wärmeleitfähigkeit auch bevorzugt in Wärmeübertragern aller Art (Solaranlagen, Klimatechnik, usw.) eingesetzt wird, bieten hier entscheidende Vorteile. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit des Metalls können entweder höhere Heizleistungen erzielt oder auch zukunftsorientierte Wärmeerzeuger mit geringen Vorlauftemperaturen (z. B. Wärmepumpen) besonders effizient genutzt werden.
Insgesamt sollten Sie natürlich besonders auf die Langlebigkeit und Qualität des eingesetzten Materials achten - auch bei konventionellen Systemen mit Heizkörpern. Dann muss höchstens einmal der Wärmeenergieerzeuger, z.B. der Heizkessel, ausgetauscht werden. Bewährt haben sich hier Rohre aus Kupfer. Dabei spielt die dauerhaft 100prozentige Diffusionsdichte des Metalls eine wesentliche Rolle. Sie sorgt dafür, dass durch die Rohrwände kein Sauerstoff eindringt und in das Heizwasser gelangt. Denn an den Stahlteilen der Heizungsanlage, etwa dem Kessel, könnte das Gas sonst kostspielige Korrosionsschäden hervorrufen. Außerdem sind Fußbodenheizungen aus Kupferrohren absolut verschlammungsfrei.