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Strom sparen mit Elektroherd und Mikrowelle

Mikrowellen haben gegenüber einem Elektroherd den entscheidenden Vorteil, dass sie nur die zu erwärmenden Speisen erhitzen, während ein Elektroherd zusätzlich noch seine Umgebung und sich selbst erwärmt. Allerdings kann die Mikrowelle nur 50 bis 60 Prozent der aufgenommenen Energie in Mikrowellenstrahlung umwandeln. Der Rest geht über Abwärme verloren.

Spar-Tipps:

  • Geeignetes Kochgeschirr ist die wichtigste Voraussetzung für energiesparendes Kochen auf dem Elektroherd. Ein guter Topfboden ist in kaltem Zustand leicht nach innen gewölbt. Erst im heißen Zustand dehnt er sich nach außen, so dass ein optimaler Kontakt mit der Kochstelle erfolgen kann.
  • Die Durchmesser von Herdplatte und Kochtopf sollten übereinstimmen. Ein zu großes Kochfeld verschwendet bis zu 30 Prozent Energie. Ceran-Kochfelder passen sich zum Teil schon automatisch an bzw. lassen sich in ihrer Größe verändern.
  • Induktionskochfelder sind am sparsamsten: Sie erwärmen nur den Kochtopf und nicht die Kochplatte.
  • Edelstahltöpfe strahlen weniger Wärme nach außen ab als Emailletöpfe.
  • Schalten Sie die Kochplatten fünf Minuten vor Ende der Garzeit ab. Die Restwärme reicht aus, um den Kochvorgang zu beenden.
  • Je weniger Wasser Sie zum Kochen verwenden, desto geringer der Energieverbrauch.
  • Wasserkocher sind sehr effizient und verbrauchen für dieselbe Menge Wasser nur die Hälfte an Strom wie ein Wassertopf auf dem Herd.
  • Garen Sie mit wenig Flüssigkeit und bei geschlossenem Deckel. Setzen Sie einen Schnellkochtopf ein.
  • Moderne Backöfen backen auch auf zwei Ebenen gleich gut. Vorheizen müssen Sie nicht unbedingt.
  • Kleine Portionen (bis 400 Gramm) erwärmt die Mikrowelle energiesparender als ein Herd.