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Moderne Thermostate sparen bares Geld

Eine einfache Möglichkeit, Energie zu sparen, bieten Heizungsthermostate. Neue Technik hilft hier, das Energiesparen besonders komfortabel zu gestalten.

Die Grundidee für den Sparansatz ist einfach. Man steuert die Thermostate in den einzelnen Räumen so an, dass die Raumtemperatur während der Zeit, wo der Raum ungenutzt ist, abgesenkt wird. Programmierbare Heizungsthermostate ersparen eine manuelle Regelung. So kann man die Heizung im Schlafzimmer und Badezimmer kurz vor dem aufstehen automatisch nach oben regeln.

Verlässt man das Haus für die Arbeitzeit, werden die Heizungen auf beispielsweise 16 Grad Celsius abgesenkt. Zu sehr sollte man die Heizung auch nicht in wenig genutzten Räumen absenken. Schlecht beheizte Räume neigen zur Schimmelbildung. Eine gesundheitliche Gefährdung und teure Renovierungskosten sind die unangenehmen Folgen. Kurz vor der Heimkehr schalten sich die Heizungen wieder automatisch an. Dabei sollte man der Heizung eine Vorlaufzeit von rund einer halben Stunde geben, da es ein wenig Zeit dauert, bis die optimale Raumtemperatur wieder hergestellt ist. Dabei sind moderne elektronische Thermostate ebenso wie herkömmliche Heizungsthermostate in ihrem Regelungsverhalten sehr stabil und können recht exakt die gewünschte Raumtemperatur halten.

Einen Nachteil haben die elektronischen Heizungsthermostate gegenüber herkömmlichen Heizungsthermostaten. Sie benötigen Batterien. Die Batterien hielten bei einem von der Stiftung Warentest durchgeführten Test zwischen einem und sieben Jahren.

Ein weiterer Vorteil der elektronisch gesteuerten Heizungsthermostate existiert beim täglichen Lüften. Die elektronischen Temperaturfühler bemerken starke Temperaturabfälle, wie sie beim Lüften entstehen und stoppen die Wärmezufuhr automatisch. So entfällt ein manuelles Herunterdrehen beim Lüften, es wird nicht aus Versehen zum Fenster hinaus geheizt und es besteht nicht die Gefahr, dass man vergisst, die Heizung nach dem Lüften wieder nach oben zu drehen.

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