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Energieskala: Das verrät sie dem Verbraucher über eine Immobilie

Wer etwas über den energetischen Zustand einer Immobilie erfahren möchte, bevor er sich für den Kauf oder das Mieten entscheidet, bekommt mit der Farbskala des Ausweises eine aussagekräftige Möglichkeit. Durch die Einführung des Energieausweises können Verbrauchswerte unterschiedlicher Gebäude miteinander verglichen werden, um langfristig Energiekosten zu reduzieren.

Bedarfsausweis

Beim bedarfsorientierten Energieausweis werden die relevanten Werte auf der Basis technischer Analysen der Heizanlage wie auch der Bausubstanz ermittelt. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind für den zu erwartenden Energiebedarf der Immobilie von großer Bedeutung.

Quelle: http://www.dena.de/

Der Endenergiebedarf eines Gebäudes umschreibt die Menge an Energie, die innerhalb eines Jahres für Heizwärme, Lüftung, Warmwasser, elektrische Pumpen und Regelungseinheiten benötigt wird. Zudem gilt der ermittelte Bedarf als wertvolle Orientierung für den Verbraucher, um die Kosten für Energie frühzeitig abschätzen zu können.


Der Primärenergiebedarf drückt die gesamte Energieeffizienz eines Gebäudes aus. Dies geschieht unter Berücksichtigung des verwendeten Energieträgers. Dabei werden auch dessen Gewinnung, Verteilung und Umwandlung berücksichtigt. Damit kann die umweltfreundliche Bedarfsdeckung eines Gebäudes zu beurteilt werden. 

Vergleichswerte Endenergiebedarf

Vergleichswerte beim Endenergiebedarf sind wertvolle Orientierungspunkte. Die Farbskala hilft, die energieeffizienteste Immobilie zu finden. Grün steht auf der Skala für einen geringen Verbrauchswert, währen, während der rote Bereich vor einem hohen Energieverbrauch warnt. Das durchschnittliche Gebäude weist in der Regel einen Wert auf, der zwischen 250kWh/(m²a) und 300kWh/(m²a) liegt.

Verbrauchsausweis

Der verbrauchsorientierte Energieausweis bewertet den Energieverbrauch auf der Basis des Verbrauchsverhaltens der Bewohner innerhalb von drei Jahren. Der ermittelte Wert ist somit kein objektiver Endwert, da er in erster Linie vom  Nutzungsverhalten der Hausbewohner abhängt.

Quelle: http://www.dena.de/

Damit die Höhe des Energieverbrauchskennwertes festgestellt werden kann, fließen standortbezogene Klimafaktoren ein, damit beispielsweise Witterungseinflüsse wie ein strenger Winter, die tatsächlichen Werte nicht verfälschen. Auf diese Weise kann ein einmaliger hoher Energieverbrauch nicht dazu führen, hohe Verbrauchswerte für die jeweilige Immobilie ausweisen.

Vergleichswerte müssen mit der Energieerzeugung korrespondieren

 

 

 

Info:Vergleichswerte

Mehr dazu:

Grundsätzlich beziehen sich die ermittelten Vergleichswerte auf Immobilien, in denen auf eine konventionelle Weise Energie für Warmwasser und Heizung erzeugt wird.

Beinhaltet der Energieverbrauchskennwert keinen Warmwasseranteil, muss berücksichtigt werden, dass für die Warmwasserbereitung, abhängig vom Gebäudetyp, zwischen 20 und 40 kWh Energie entfallen.

Bei Energieverbrauchskennwerten eines Gebäudes, das mit Fern- oder Nahwärme beheizt wird, werden bis zu 30 Prozent weniger Energie benötigt als bei Immobilien, die ihre Wärme aus einer Kesselheizungsanlage gewinnen.

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