Diese Schwachstellen sollten bei Neubauten vermieden und bei Altbauten beseitigt werden.
Austausch alter Wohnungsabschlusstüren mit unzureichend stabilen Türblättern gegen Türen der Widerstandsklasse WK 2.
Ein Blindschlitz im Zargenrahmen in Griffhöhe, damit das Türschloss nicht mit einer Plastikkarte geöffnet werden kann.
Von außen verschraubte Beschläge (in der Regel Türknauf mit Langschild bzw. Rosette) durch von innen her verschraubte Sicherheitsbeschläge ersetzen.
Über den Türbeschlag nach außen hin hervorstehende Schließzylinder können vom Einbrecher leicht mit der Rohrzange abgedreht werden. Alten Beschlag gegen einen bündig mit dem Zylinder abschließenden Sicherheitsbeschlag austauschen und kürzeren Schließzylinder, der mit dem alten Beschlag bündig abschließt, einbauen.
Ein zu kurzes und zu schwaches Schließblech am Türrahmen durch ein diagonal über Eck mit Schwerlastdübeln im Mauerwerk verankertes Sicherheitsschließblech (Länge > 25 cm) ersetzen.
Billige Schließzylinder gegen aufbohrgeschützte Sicherheitsschließzylinder mit Kernziehschutz austauschen.
Im Erdgeschoss normale Fenstergriffe gegen abschließbare Fenstergriffe austauschen.
Bei Kellerfenstern mit Lichtschächten die Gitterrostabdeckung mit einer Abhebesicherung versehen oder zusätzlich Rollkern-Gitter horizontal in den Lichtschacht oder vertikal vor das Kellerfenster einbauen.
Roll-Ladensicherung (Einrastsicherung / Hebesicherung oder Zugstift- / Seilzugstift-Sicherung) nachträglich einbauen.
Im Erdgeschoss Kunststoffroll-Läden gegen stabilere aus Holz oder Metall austauschen bzw. massive Klapp- oder Schiebeläden davor setzen.
Nichtabschaltbare Außensteckdosen gegen abschaltbare austauschen; diese im Normalfall spannungsfrei geschaltet lassen, um deren Benutzung für Elektrowerkzeuge von Einbrechern zu unterbinden.