
Spätestens beim Spielen mit Kleinkindern auf dem Wohnzimmerboden fällt in schlecht gedämmten Gebäuden die Fußkälte auf. Weil die Kellerdecke häufig gar nicht oder nur gering gegenüber dem nicht geheizten Keller gedämmt ist, herrschen an der Fußbodenoberfläche relativ niedrige Temperaturen.
Abhilfe schafft hier eine Kellerdeckendämmung, die den Temperaturunterschied zwischen Keller und Wohnraum ausgleicht. Die einfachste Art der nachträglichen Wärmedämmung ist das Ankleben von Dämmstoffen an die Deckenunterseite. Damit keine Wärmebrücken entstehen, sollte die Dämmung der Außenwände daher bis unter das Niveau der Kellerdecke gehen. Wichtig ist dies vor allem bei Betondecken, da sich hier durch Wärmebrücken leicht Bauschäden und Schimmel entwickeln können.
Wird der Keller beheizt, sollte neben den Außenwänden auch der Kellerboden gedämmt werden, bei feuchten Kellern möglichst durch eine wasserdichte Perimeterdämmung von außen.