
Ein Fassaden-Dämmsystem besteht aus einer Kombination von Einzelprodukten die in Ihrer Wirkung höchst unterschiedlich sein können. Diese haben Einfluss sowohl auf den Wirkungsgrad der Dämmung, sprich den Grad an Energieeinsparung, als auch auf die Langlebigkeit der Fassade. Mit der Fassaden-Dämmung können je nach Ausführung bis zu 50 % der Energiekosten eingespart werden. Neben dem Schutz vor Kälte im Winter bietet das Dämmsystem auch Schutz gegen die Hitze der heißer werdenden Sommer.
Drei sehr wichtige Bestandteile des Fassaden-Dämmsystems, die Befestigung des Dämmsystems, den Dämmstoff und den Fassaden-Putz, hat der Allgäuer Baustoffproduzent Baumit mit innovativen Produkten ausgestattet. Das Ergebnis ist eine der besten Dämmungen auf Basis des Dämmstoffs Styropor. Daher auch der Name "SuperDämmfassade". Das Ziel war es das beste auf EPS (Styropor) basierende Fassaden zu entwickeln.
Zur Befestigung des Dämmsystems mit der Fassade können bei der herkömmlichen Verdübelung Wärmebrücken (Kälte dringt ins Mauerwerk) verursacht werden und es kann, aufgrund von Temperaturunterschieden zu Dübelabzeichnungen in der Fassade kommen. Dieser Effekt entsteht durch die Tauwasserbildung an den "kälteren" Dübeln. Häufig bilden sich an diesen "feuchten" Stellen zusätzlich Algen. Mit dem KlebeAnker der Superdämm-fassade gibt es diese Auswirkungen, aufgrund der direkten Befestigung des KlebeAnkers im Mauerwerk, nicht. Das heißt der Klebeanker durchdringt nicht wie bei der Verdübelung den Dämmstoff, dieser bleibt "unversehrt".
Bei herkömmlichen Styropor-Dämmplatten wird die Fassade mit einer zweiten, dichten Haut umschlossen. Bei der open Klima-Fassade wurden auf 1 m2 Dämmplatte 2.500 Löcher mit
einem Durchmesser von jeweils 2 - 3 mm eingebracht. Über diese Löcher dringt die Feuchtigkeit, wie bei einem Dampfbügeleisen nach außen. Der Dämmstoff und das darauf abgestimmte System sind atmungsaktiv und sichern dadurch ein optimales Raumklima. Mit einem μ-Wert von 10 gleicht sie in ihrer Wasserdampfdiffusionsoffenheit einem porosierten Ziegel.
Durch den Einsatz von Nanotechnologie ist es gelungen, den NanoporPutz mit Eigenschaften auszustatten, die die Fassadenfläche vor verschiedenen Verunreinigungen schützen. Die Oberfläche des NanoporPutzes besitzt eine geringere elektrostatische Ladung und ist mikroskopisch glatt, so dass sich Schmutzpartikel nur schwer festsetzen können. Zusätzlich basiert er auf einer speziellen Rezeptur, die zusammen mit den Kräften der Natur eine Selbstreinigung der Fassadenoberfläche bewirkt. Durch den Einfluss von Sonne (Einwirkung von UV-Licht), Regen, Wind und Temperaturschwankungen wittern anhaftende Schmutzpartikel ab - sie lösen sich von der Fassade.