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Nur wer richtig wohnt, lebt gut

Neue Architektur und Wohnkonzepte für ältere Menschen
''Nur wer sich in seiner Wohnung, seiner Umgebung wohl fühlt, kann gut leben. Deshalb ist eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Architektur wichtig für das Wohnen im Alter.'' Das sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Peter Ruhenstroth-Bauer, heute bei der Eröffnung eines Fachkolloquiums zum Thema ''Baumodelle der Altenhilfe und der Behindertenhilfe - Überregionale Beispiele und neue Herausforderungen'' in Weimar. ''Architektur und Baumodelle müssen sich veränderten Bedingungen stellen. Wir brauchen eine Architektur für die unterschiedlichen Wohnformen im Alter: Seien es Wohngemeinschaften, integrierte Einzelapartments oder klassische Pflegeheime. Es wird künftig nicht mehr nur darauf ankommen, möglichst funktional zu bauen. Wir bauen für Menschen, die nicht in erster Linie pflegebedürftig sind, sondern die gleichen Ansprüche an ihr Wohn- oder Seniorenheim haben wie an ihre private Wohnung'', sagte der Staatsekretär. Das heiße, sich auf unterschiedliche Bedürfnisse einzurichten und ihnen gerecht zu werden.

Ziel der Bundesregierung ist es, auch durch neue Architektur und Baumodelle auf die veränderte Lebensweise von älteren Menschen zu reagieren. Dabei werden verschiedene Modelle erprobt, die sowohl den unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen der Menschen als auch altersgerechten Standards entsprechen.
Bundesweit gibt es dazu Modellprojekte an insgesamt 22 Standorten. Informationen dazu finden sich im eigens dafür eingerichteten Internetportal ''Baumodelle der Altenhilfe und der Behindertenhilfe''. Dort wird die Architektur erläutert, Nutzungskonzepte, Fotos, Grundrisse und Übersichten sind abrufbar. Schwerpunkte des Portals sind neben neuen Wohnformen eine Modellreihe zu Demenz, das kostensparende Bauen, Hilfen für Menschen mit Behinderungen, zukunftsorientierte Pflegeangebote und Seniorenkultur.

Quelle: Pressemitteilung - Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - 16. September 2004

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