ImmoblilienScout24 Der Marktführer: Die Nr. 1 rund um Immobilien

Zum Inhalt springen

Immobilienwelten
Navigation
Sie sind hier: WohnenAuslandsimmobilienSpanienHauskauf in Spanien

Hauskauf in Spanien

Hauskauf in Spanien

Rechtstipps

Kontrolle ist besser

Worauf Sie beim Hauskauf in Spanien achten sollten

1. Lassen Sie sich das Eigentumsrecht des Verkäufers durch Vorlage seines notariellen Kaufvertrags mit einem Eintragungsvermerk des Grundbuchamts oder einem „frischen“ Grundbuchauszug nachweisen.

2. Bevor Sie etwas vereinbaren (auch mündliche Verträge können gültig sein), vergewissern Sie sich genau über Belastungen, die Baulandqualität, die Bebauungspläne und eventuelle Steuerschulden.

3. Misstrauen Sie Formularverträgen. Bestehen Sie auf Individualvereinbarungen.

4. Lassen Sie sich auch offensichtliche Selbstverständlichkeiten schriftlich von Ihrem Vertragspartner bestätigen.

5. Vereinbaren Sie stets im Vertrag, welches Recht Anwendung finden soll.

6. Denken Sie stets an das Motto: Vertrauen ist gut, Sicherheit besser. Fragen Sie sich: Welche Garantien werden geboten, damit das Vereinbarte notfalls auch gerichtlich durchgesetzt werden kann?

7. Bestehen Sie auf dem umgehenden Abschluss eines notariellen Kaufvertrags und dem Grundbucheintrag.

8. Wird ein noch nicht fertiggestelltes Objekt auf Raten gekauft, so muss der Verkäufer den Nachweis erbringen, dass hinsichtlich der Raten eine Versicherung oder Bankbürgschaft abgeschlossen ist.

9. Achten Sie bei Baugrundstücken darauf, dass sie die Mindestgröße für eine spätere Bebauung erfüllen.

10. Ziehen Sie bei schwierigen Fragen stets einen sachkundigen Berater hinzu.

Daten & Fakten

Die wichtigsten Daten
Fläche: 506.000 km2, Bevölkerung: 46 Mio.; Staatsform: parlamentarische Monarchie, Mitglied der Europäischen Union seit 1986; Hauptstadt: Madrid (3,1 Mio. Einwohner).

Wer darf kaufen?
Es existieren keine Einschränkungen hinsichtlich des Erwerbs von Immobilien durch Ausländer. EU-Bürger genießen die gleichen Rechte wie Spanier.

Die interessantesten Regionen
Mallorca, die Costa del Sol und die Costa Brava sind die teuersten Regionen für Ferienimmobilien. Schöne, gut gelegene Häuser mit Pool gibt es dort ab 500.000, Apartments mit zwei Schlafzimmern ab 180.000 Euro. An der Costa Blanca sind die Preise generell um etwa 20% niedriger. Derzeit gibt es in Spanien einen Käufermarkt, also ein Überangebot von Immobilien bei sinkenden Preisen. Allerdings erweisen sich echte Topobjekte oft als wertstabil.

Kaufnebenkosten
Grob geschätzt, betragen die Nebenkosten 10% des Kaufpreises, die Notargebühren liegen zwischen 0,5 bis 1%. Beim Kauf ist entweder Grunderwerbsteuer (6 bzw. 7%) oder Mehrwertsteuer (7%, auf den Kanaren 5%) zu zahlen. Die Maklercourtage wird in Spanien in der Regel vom Verkäufer bezahlt.

Laufende Kosten
Je nach Gemeinde ist die Grundsteuer unterschiedlich hoch. Zudem sind Eigentums- und Vermögenssteuererklärungen abzugeben.

Autoren:
Löber & Steinmetz, Partnerschaft von Rechtsanwälten in Frankfurt,
info@loeber-steinmetz.de, Tel.: 069 - 96 22 11 23

Loeber & Lozano Abogados SLP, Rechtsanwälte in
Dénia dénia@loeberlozano.com, +34 965 78 27 54 und
Valencia info@loeberlozano.com, Tel. +34 963 28 77 93

www.loeber-steinmetz.de
www.loeberlozano.com
www.edition-spanien.de

Klima

idealista.com - Das Immobilienportal No. 1 in Spanien

Weitere spanische Immobilien bietet Ihnen unser Partner auch auf seiner deutschsprachigen Website:

Service

Einige wichtige Immobilienbegriffe:

Eigenkapital: fondos propios
Grundbuch: registro de la propiedad
Nebenkosten: gastos corrientes
Restschuld: deuda restante
bebaute Fläche: superficie construida

In Kooperation mit dem Sprachlernmagazin
„ECOS“. Weitere Begriffe und Redewendungen
unter www.bellevue.de/glossare