Tapete ist Tapete? Nicht ganz! Ein hochwertiges Material für die Wandbekleidung ist die Tapete auf Vliesbasis. Diese ist besonders leicht zu verarbeiten. Außerdem sind Vliestapeten einfach in der Anbringung, können im trockenen Zustand rückstandslos abgezogen und sogar wieder verwendet werden. Hier die einzelnen Schritte für eine fachgerechte Anbringung von Vliestapeten:

Der Untergrund sollte trocken, sauber, tragfähig, glatt und gegebenenfalls weiß gestrichen sein. Das bedeutet alte Tapeten müssen vorher entfernt und grobe Unebenheiten, sowie Löcher mit Spachtelmasse geglättet werden. Man kann zwar die Vliestapete auch direkt auf einer Raufasertapete anbringen, jedoch sollte man wissen, dass die Struktur der Raufaser durchdrückt und zu erkennen ist.

Die erste Bahn entscheidet über alle Folgenden. Deshalb achten Sie unbedingt darauf, dass diese lotrecht ist. Denn nur dann werden auch die anderen Bahnen schön gerade.

Kleben Sie die Tapetenbahnen Stoß auf Stoß. Solange der Kleister noch feucht ist, kann man die Bahn ganz leicht auf der Wand verschieben bis es passt. Und mit einer weichen Bürste haben Sie das gute Stück im Nu glatt gestrichen. Kleisterreste entfernen Sie vorsichtig mit einem feuchten Schwamm.

Damit keine hässlichen Blasen entstehen, drücken Sie die Tapetenbahn mit einer Moosgummirolle an: Immer von oben nach unten und von innen nach außen.

Zum Schluss schneiden Sie mit einem geraden Schneidelineal und einem Teppichmesser die Überreste der Tapete direkt an der Wand ab. Und fertig ist die Wand!