
Kastenförmige Röhrenfernseher sind Geschichte der neue Standard ist flach wie ein moderner Computermonitor und funktioniert entweder über LCD- oder über Plasmatechnologie. Beiden gemein ist, dass sie im Vergleich zu den Fernsehapparaten der alten Schule ungleich eleganter und raumsparender wirken und zugleich ein besseres Bild produzieren. Der Unterschied zwischen LCD und Plasma liegt in der Technik begründet. Ohne zu sehr ins verwirrende Detail zu gehen, sei gesagt, dass das Display von LCD-Fernsehern aus kleinen Kammern mit Flüssigkristallen besteht, bei der Plasmatechnologie sind diese Kammern dagegen mit Edelgasen gefüllt.
Für den Nutzer wirken sich die technischen Unterschiede vor allem bei der Wiedergabe von Farben und schnellen Bildsequenzen aus. Hier schneiden Plasmafernseher im Vergleich zu ihren LCD-Pendants deutlich besser ab. Jedoch sind diese Unterschiede bei vergleichweise kleineren Fernsehern nicht allzu gravierend, so dass man sich als Faustregel merken kann, dass man bei einer Gerätegröße von unter 32 Zoll (entspricht einer Bildschirmdiagonale von 81 cm) mit einem LCD-Fernseher gut bedient ist, vor allem weil LCD in diesem Segment auch eine höhere Auflösung ermöglicht. Will man ein größeres Gerät, auf dem man womöglich auch noch viele Formate in HD sieht, sollte man sich für einen Plasma-Fernseher entscheiden. Diese können sogar im direkten Vergleich günstiger als gleich große LCD-Fernseher sein.
Unabhängig von der Technologie bekommt man einen guten und verlässlichen Flachbildfernseher schon für unter 500 Euro.