In jeder Farbfamilie gibt es warme und kalte Abstufungen. Von daher kann man kaum sagen, welcher Farbton zu welchem Wohnthema passt. Ein grober Überblick soll Ihnen helfen, die Farben für die unterschiedlichen Funktionen zuordnen zu können:
(Foto: Jab Anstoetz)
Der Wohnbereich wird als Versammlungsort genutzt. Warme Farben unterstützen Kommunikation, Nähe, Gemütlichkeit, Wohlfühlen und Entspannung. Kalte Farben wirken ermüdend und lassen nicht so recht eine anregende Stimmung aufkommen.
(Foto: Jab Anstoetz)
Der Essbereich steht für guten Appetit, gemeinsames Essen, Kommunikation und Aktivität. Helle Farbtöne im Grün –Gelb – Rot -Bereich unterstützen dies. Blau bremst die Lust, zu plaudern und zu lachen. Grau zügelt den Appetit.
(Foto: Jab Anstoetz)
In der Küche wird zubereitet, gekocht, versorgt. Es ist ein Bereich der Ästhetik, der Sauberkeit und Ordnung. Grüntöne und warme Töne unterstützen die Küchenatmosphäre. Ein einzelner, intensiver Farbton passt gut zu den Eigenschaften der Küche. Blau und Grau sollten dagegen zurückhaltend eingesetzt werden.
Lesen Sie auch: Farben miteinander mischen.
(Foto: Jab Anstoetz)
In Schlafräumen wird entspannt, geruht, geschlafen, gekuschelt. Kalte Farben eignen sich besonders für diesen Bereich: blau in allen Varianten, auch in Kombination mit viel weiß, begünstigt die Erholung. Warme Farben im Schlafbereich wirken anregend bis aktivierend.
(Foto: Jab Anstoetz)
Für Kinderzimmer, in denen gespielt, gewohnt und geschlafen wird, eignen sich zarte Töne. Vereinzelnd können kleine Bereiche auch gut mit kräftigen Farben betont werden. Rot in zu großer Fläche löst Aggressionen in Kindern aus. Vorsicht!
(Foto: Jab Anstoetz)
Im Arbeitsbereich, wo Konzentration, Klarheit, Leistungsfähigkeit, Aktivität und Kreativität gefordert werden, sind zurückhaltende Farben gut geeignet. Warme Töne wirken aktivierend, kühle Töne eher beruhigend. Ein klarer Kontrast, auch schwarz weiß wirkt interessant und neutral.