Manchmal reicht schon eine neue Farbe, um frischen Wind in die Wohnung zu bringen. Falls auch Sie Lust auf Veränderung haben: Wir präsentieren die Wohntrends 2012. Lassen Sie sich inspirieren...

An einer Farbe kommt man 2012 nicht vorbei: Lila! Ob pur oder in Abstufungen wie Lavendel oder Brombeertönen wird sie tonangebend in Wohn- und Schlafräumen werden. Kombinieren lässt sich Lila wunderbar mit Nussbraun, Cremeweiß oder Blassrosa und Grau. Die warme Farbe bringt kühle, strenge Möbel wie einen Glastisch erst richtig zur Geltung.
"Raw" heißt der neue Wohntrend 2012, der sich vor allem in Struktur und Material äußert. Alles darf etwas rauer und grober sein. Dabei ist das Industriedesign ein wichtiger Teil des Trends. Eisen, Holz und Chrom sind entscheidende Mitstreiter. Beispiel: Stuhl Tobias, Ikea (siehe Galerie).
2012 wird das Jahr der Indoor-Kamine. Indoor bedeutet übrigens, dass Objekte, die für die Nutzung im Freien vorgesehen waren, ins Haus geholt werden. So wie zum Beispiel das gemütliche Lagerfeuer, um das sich Familie und Freunde im Wohnzimmer versammeln. Indoor-Feuerstellen bieten im Gegensatz zu den meisten Kaminen einen Rundumblick auf das Feuer.
Die Küche wird das neue Wohnzimmer! Schränke und Arbeitsplatten in Brauntönen und matte Fronten sorgen für diesen Eindruck. Wenn die Küchengeräte dann noch hinter geschlossen Türen verschwinden und ein Teppich auf dem Boden liegt, dann könnte es auch die "gute Stube" sein.

Die kuschelige Sofalandschaft bleibt zwar auch 2012 salonfähig, aber die Sofas werden wieder kleiner. Der Zweisitzer "Lou" von Ligne Roset beispielsweise erinnert an einen Freischwinger, ist schlicht und weitaus komfortabler, als es zunächst scheint (siehe Galerie).
Leuchten sind heute nicht nur reine Lichtspender, sondern können selbst im Rampenlicht stehen - sogar wenn sie ausgeschaltet sind. Trend 2012: ungewöhnliche Formen wie Wolken, Blüten oder Blasen sind nicht ein Blickfang, sondern auch ein toller Kontrast zu strengen Räumen. Lampen mit trendverdächtiger Ausstrahlung gibt es zum Beispiel bei www.jeremycole.net.
Moderne Bäder haben mit der alten Nasszelle ohne Fenster und Charme nur noch wenig gemeinsam. Ein modernes Bad ist heute vielmehr Erholungs- und Entspannungsraum. Ein Trend 2012: die freistehende Wanne. Wenn es draußen nass und kalt ist, kann man hier dem trüben Wetter entfliehen.