
Federkernmatratzen sind der Klassiker auf dem Markt. Sie bestehen aus einer textilen Hülle und einem Federkern, der in seinem Härtegrad variiert. Federkernmatratzen können Feuchtigkeit nur schlecht absorbieren, auch kann sich zwischen den Federn Staub ansammeln, womit die Federkernmatratze für Hausstauballergiker nicht geeignet ist. Ein weiteres Problem ist, dass man bei billigen Matratzen schnell die Federn spürt und die Matratzen sich zudem schlecht unebenen Unterlagen (etwa verstellbaren Lattenrosten) anpasst. Dafür sind sie vergleichsweise günstig und langlebig.
Latexmatratzen bestehen, wie der Name schon sagt, vollständig aus Latex. Die Vorteile sind hier die gute Anpassungsfähigkeit, die Geräuscharmut (anders bei Federkernmatratzen) und die gute Punktelastizität (die Einsinktiefe bei Kopf, Schulter und Hüfte). Nachteilig wirkt sich hier vor allem das hohe Gewicht der Matratze aus.
Moderne Schaumstoffmatratzen aus Hartschaum verfügen über ähnliche Eigenschaften und können zudem in der Anschaffung günstiger sein.
Viscoelastische Matratzen, die ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurden, passen sich sehr schnell und optimal ihrer Körperform an und unterstützen Sie perfekt, egal in welcher Position Sie gerade liegen. In der Regel verfügen die sogenannten Visco-Matratzen über einen 7-Zonen-Spezialkern, der sowohl Stabilität als auch optimale Belüftung gewährleistet. Diese Matratzen werden als besonders rückenfreundlich eingestuft und sind auch bei Bandscheibenproblemen geeignet. Allerdings kosten diese Matratzen recht viel und es gibt teilweise erhebliche Qualitätsunterschiede.