
In der klassischen Einrichtung eines Schlafzimmers steht das Bett als zentrales und bestimmendes Element in der Mitte des Raumes. Schließlich ist es für die Funktion eines Schlafzimmers unabdingbar und wird deswegen gerne prominent platziert.
Jedoch muss die Schlafstätte keineswegs unbedingt in der Mitte des Zimmers inszeniert werden. Alternativ wäre es zum Beispiel möglich, das Bett durch einen Raumteiler, etwa ein luftig befülltes Regal oder ein Paravent, den ersten Blicken ins Schlafzimmer zu entziehen. Viele Menschen empfinden dies als angenehm, da es eine noch behaglichere und gemütlichere Atmosphäre schafft und man sich im Schlaf unbewusst sicherer fühlt. Diese Vorliebe ist übrigens auf das Leben unserer Vorfahren vor 10000 Jahren zurückzuführen - diese waren den ganzen Tag diversen Bedrohungen ausgesetzt und zogen sich für den Schlaf in eine geschützte Höhle zurück, um wenigstens dort vor Angriffen sicher zu sein. An ähnlichen Ur-Instinkten rührt auch das Bedürfnis, das Kopfteil eines Bettes immer an einer Wand und nie in Richtung der Tür auszurichten, da die unterbewusste Furcht vor etwaigen Eindringlingen einen unruhigen Schlaf zur Folge haben kann.