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Kochen und Backen

In der Küche sind Herde nach den Kühl- und Gefriergeräten die größten Energieverbraucher - in etwa acht Prozent des Gesamtenergiebedarfes eines Haushalts gehen auf ihr Konto, das sind knapp 70 im Jahr. Wer beim Betrieb von Herd und Backofen nicht zum preiswerteren Energieträger Erdgas wechseln kann, sollte in Erwägung ziehen, auf moderne Geräte umzusteigen, um auch hier Geld und Energie zu sparen. Eine der besten und auch ästhetisch gelungensten Möglichkeiten sind hierbei Ceran-Kochfelder. Diese leiten die Heizenergie nahezu ohne Wärmeverlust an Kochgefäße weiter und geben kaum Wärme nach den Seiten ab. Im Vergleich zu herkömmlichen ineffizienten Gusskochplatten bedeutet dies eine Einsparung von bis zu 20 Prozent.

Eine weitere sinnvolle Innovation sind Induktions-Kochfelder. Diese sehen auf den ersten Blick aus wie Glaskeramik- oder Ceranherde funktionieren aber völlig anders. Sie erzeugen die Hitze nur dort, wo sie tatsächlich gebraucht wird, nämlich im Topfboden selbst. Die Oberfläche der Kochzone wird dabei überhaupt nicht erwärmt - es sei denn durch Abwärme des heißen Kochgeschirrs. Mit dem Induktionsherd ergeben sich sehr kurze Ankochzeiten, weil die Wärme im Geschirrboden erzeugt und sofort auf die im Topf befindliche Nahrung übertragen wird. Im Vergleich mit normalen Glaskeramik-Herden ist der Wirkungsgrad eines Induktionsherdes um etwa fünf Prozent höher, bei einem konventionellen Herd mit Kochplatten sind es sogar zehn Prozent.

Beim Backofen ist eine Umluftfunktion sehr zu empfehlen. Im Umluftbetrieb kommt ein Ofen nämlich mit 20°C bis 30°C niedrigeren Temperaturen aus als beim Backen mit Ober- und Unterhitze. Das spart 25% bis 40% an Stromkosten. Außerdem sparen Backöfen mit Umluftfunktion zusätzlich Energie, weil gleichzeitig auf mehreren Ebenen gebraten und gebacken werden kann. Einige Neugeräte werden mit Backraumteiler angeboten. Diese sparen bis zu einem Fünftel an Strom, da man das Backrohr bei Bedarf um ein Drittel verkleinern kann.

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