Wer Wäsche wäscht, muss sie auch irgendwie trocknen. Ein Wäscheständer in der Wohnung ist nicht gerade schön und nicht jeder hat die Möglichkeit, die gewaschene Kleidung auf einem Balkon oder im Garten aufzuhängen.
Da empfiehlt sich ein Wäschetrockner als Alternative. Bisher besitzen zwar erst 44 Prozent der deutschen Haushalte einen solches Gerät, doch die Zahl steigt stetig an. Vorteile wie Zeitersparnis, Unabhängigkeit vom Wetter und geringer Platzbedarf überzeugen eben.
Die jährlichen Stromkosten von Wäschetrocknern liegen bei ca. 50 pro Familie. Jeder Trockengang kostet also durchschnittlich 50 Cent. Es gibt also noch Sparpotential. Um den trockner effektiv zu nutzen, muss man schon bei der Waschmaschine die richtigen Einstellungen treffen. Hier gilt nämlich, je höher die Schleuderzahl der Waschmaschine, desto besser wird die Wäsche entwässert. Dies wiederum bedeutet einen geringeren Energieverbrauch beim anschließenden maschinellen Trocknen. Wird die Wäsche z. B. mit 1400 statt mit 800 Umdrehungen pro Minute geschleudert, sinkt der Stromverbrauch des Wäschetrockners um etwa 30 %. Zudem ist die Wäsche schneller trocken.
| Schleuderdrehzahl (Umdrehungen pro Minute) |
Ablufttrockner kwh pro Nutzung |
Kondensationstrockner |
|---|---|---|
| 800 | 3,3 | 3,5 |
| 1000 | 2,8 | 3,0 |
| 1200 | 2,5 | 2,7 |
| 1400 | 2,3 | 2,6 |
| 1600 | 2,1 | 2,4 |
| 1800 | 2,0 | 2,3 |