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Was Sie noch über Fugen wissen sollten

Man unterscheidet vier unterschiedliche Fugenarten:

Fuge im Sanitärbereich

Die Fuge im Sanitärbereich zur Abdichtung von Badewannen, Duschen, Waschbecken, Spülen sowie gefliesten Wänden und Böden. Die Fugen im Sanitärbereich sind besonderen Beanspruchungen ausgesetzt - durch häufiges Spritzwasser, Reinigungsmittel und hohe mechanische Belastungen.
Tiefe Fugen müssen unbedingt mit einem Hinterfüllmaterial dimensioniert werden. Nur so kann eine Zweiflankenhaftung und damit eine dichte Fuge gewährleistet werden.

Anschlussfuge

Die Anschlussfuge entsteht immer dort, wo verschiedenartige Bauteile aufeinander treffen, z. B. bei Maueranschlüssen an Holzfenstern, Türen, Rollladenkästen, Fensterbänken oder Treppenstufen. Anschlussfugen gibt es auch im Bodenbereich (Balkone und Terrassen).

Dehnungsfuge

Die Dehnungsfuge verbindet verschiedene Baukörper und große Bauteile (Fugen an Anbauten wie Balkonen oder Garagen oder im Hochbau). Eine Dehnungsfuge muss hoch dehnungsbelastbar sein und stellt deshalb entsprechende Ansprüche an die Elastizität des Dichtstoffes.

Glasfuge

Die Glasfuge schließlich erfüllt beispielsweise die elastische Versiegelung von Holzfenstern. Zudem muss der Dichtstoff UV-stabil und abriebfest sein.

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