
In einigen Regionen der Erde ist Wasser wertvoller als Gold. Mitteleuropa ist zum Glück eine sehr wasserreiche Region und die Ausgaben für das kostbare Nass halten sich im Vergleich zu Öl und Gas in Grenzen. Dennoch ist auch hier ein Preisanstieg zu beobachten. Und dabei sind die Ausgaben, die für die Erwärmung von Dusch- oder Badewasser anfallen, noch nicht einmal berücksichtigt - allein dafür wird in einem durchschnittlichen Haushalt mehr Energie aufgewendet als für alle mit Strom betriebenen Haushaltsgeräte zusammen!
Es dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein, dass Duschen die sparsame Alternative zu einem Vollbad ist. Deswegen sollte man bei der Dusche anfangen, wenn es darum geht, Wasser zu sparen. Mit speziellen Wassersparduschen, die in jedem Fachgeschäft erhältlich sind, können Sie diesen Kostenfaktor jedoch erheblich reduzieren, ohne auf den gewohnten Duschkomfort zu verzichten. Sparsame Duschköpfe funktionieren nach dem sogenannten Turbulenz-Prinzip, bei dem der Wasserstrahl in viele kleine Tropfen zerteilt wird und so aus der gleichen Menge Wasser viel mehr herausgeholt wird als es mit einer herkömmlichen Dusche möglich wäre. Außerdem sind sie weniger verkalkungsanfällig und somit länger haltbar. Ein ähnliches Prinzip findet auch bei wassersparenden Perlstrahlern für das Waschbecken Verwendung. Diese vermengen den Wasserstrahl mit Luft und kommen mit bis zu 40% weniger Wasser aus.
Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung: Mit unseren Tipps zum Wassersparen tun Sie in Ihrem neuen Bad nicht nur was für sich sondern auch für die Umwelt!
Ein handelsüblicher Duschkopf verbraucht pro Minute mindesten 20 Liter Wasser. Für ein 5-minütiges Duschbad werden so schnell 100 Liter Trinkwasser und 3,3 kWh Strom verbraucht.