
Laden Sie sich hier kostenlos einen Kaufvertrag zum Grundstückskauf herunter.
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Wenn Sie ein neues Haus bauen wollen, benötigen Sie zuerst ein Grundstück. Doch der Kauf eines Grundstücks ist vielleicht noch schwieriger als der Kauf eines Hauses. Wir haben Ihnen deshalb alle wichtigen Aspekte des Grundstückkaufs zusammengestellt.
Der Grundstückserwerb gliedert sich dabei in drei Schritte:
1. Grundstück suchen
Für die Suche stehen Ihnen mehre Möglichkeiten offen. Dies wären die Suche mit Hilfe von ImmobilienScout24, die Beauftragung eines Maklers, die Anfrage bei Kommunen und das Ersteigern von Grundstücken. Sicherlich werden Sie sich viele Grundstücke ansehen oder sich für den Bau mit einem Partner entscheiden, der auch diesen schwierigen Teil für Sie übernimmt.
Zunächst sollten Sie eine Idee von dem von Ihnen gewünschten Standort entwickeln. Neben der grundsätzlichen Entscheidung, Stadt oder Land, spielen hier Nahverkehr, die Erreichbarkeit von Schulen und Ihres Arbeitsplatzes eine Rolle. In unserer Checkliste auf der nächsten Seite haben wir die wesentlichen Punkte zusammengefasst.
2. Grundstück bewerten
Lassen Sie sich Zeit, wenn Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück machen und prüfen Sie vor dem Kauf gründlich, ob Ihnen die Größe ausreicht. Denn nur sehr selten besteht die Chance, durch Zukauf anliegender Flächen ein Grundstück im Nachhinein zu erweitern.
Auch ein Bodengutachten ist ein absolutes Muss. Existiert keines, so sollten Sie in Erwägung ziehen, eines anfertigen zu lassen. Über mögliche Baulasten informieren Sie sich im Baulastenverzeichnis Ihrer zuständigen Baubehörde. Auch dem Nachbarrecht sollten Sie die gebührende Aufmerksamkeit schenken, schließlich müssen Sie mit Ihrem Nebenan auskommen.
3. Grundstück kaufen
Gehen Sie kein Risiko ein. Keine Eile beim Grundstückskauf: Wenn Sie der Verkäufer zum schnellen Grundstückskauf drängen will, indem er Ihnen unterbreitet, es gäbe andere Interessenten, die Ihnen zuvorkommen werden, dann sollten Sie erst recht ausführlich prüfen, sich Zeit lassen und notfalls das Grundstück nicht erwerben.
In der Regel trägt der Käufer die Kosten des Kaufvertrages. Deshalb hat der Käufer auch das Recht, den Notar seines Vertrauens zu bestimmen. Diesen Vorteil sollte der Käufer unbedingt nutzen, denn der Notar, den der Käufer ausgesucht hat, wird den ersten Vertragsentwurf nach den Vorstellungen des Käufers anfertigen.
Für Sie als Käufer gilt der Grundsatz: Je später die Kaufpreiszahlung, desto höher der wirtschaftliche Vorteil. In jedem Fall müssen Sie darauf achten, dass der Kaufpreis frühestens nach Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch zu zahlen ist. Höhe und Zeitpunkt der Kaufpreiszahlungen sollten vor Abschluss des Kaufvertrages mit der Hausbank abgestimmt werden, damit das zugesagte Baudarlehen punktgenau ausgezahlt werden kann.
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